Karstadt: Timing ist alles

Sunday, March 7. 2010
Liebe Leute von Karstadt: Was seid Ihr nun, Frauenversteher....


(Anzeige in der Frankfurter Rundschau von Freitag, 5. März)

....oder doch eher Mario-Barth-Adepten?


(Beilage mit Technik-Werbung in der Frankfurter Rundschau von Freitag, 5. März)

Karstadt-Werber, entscheidet euch!


Linguistische Idiosynkrasien

Friday, March 5. 2010
Schöne Überschrift, oder? Ich hätte auch schreiben können "Sprachliche Eigenheiten", um unter diesem Titel mal ein bisschen zu lästern.

Wenn ich mich in Coach-/Trainer-/Psychodingsbums-Kreisen bewege, dann fällt mir immer wieder auf, dass diese Leute nicht mehr einen Thriller im Kino sehen oder einen Krimi lesen müssen, um etwas spannend zu finden. Denn spannend ist generell das, was der Klient gerade sagt oder macht, auf jeden Fall, aber nicht nur, wenn es irgendwas mit dem gerade besuchten Seminar zu tun hat.
Genau diese Leute, die in den 80er Jahren davon gesprochen haben, dass sie etwas betroffen macht, die reden jetzt darüber, wie sie etwas oder jemanden wahrnehmen. Sie sagen dann zwar nicht mehr, was das mit ihnen macht. Aber sie lassen es zu, sie lassen sich drauf ein, und am Ende lassen sie los.

Besonders reizend auch eine Metapher aus dem schönen Wandersport: Wieviele Ankündigungen zu Frauen-Unternehmerinnen-Messen oder Existenzgründer-Tagen habe ich schon gelesen, in denen irgendwas mit im Aufbruch vorkam?

Besonders mag ich es auch, wenn eine Gruppe von Dingen ganz keck mit "Irgendwas & Co" zusammengefasst wird. Wann war das mal originell? In der Frühsteinzeit?

Wagen wir also das Loslassen, schließlich sind wir ja alle im Aufbruch und finden das total spannend, das mit den Blogs & Co.

PS: Nix gegen Coaches - die andere Berufsgruppe, deren Vokabular ich häufig ausgesetzt bin, Consultants und Manager, die sind auch nicht besser. Die reden zum Beispiel davon, dass ja jemand etwas gar nicht abbilden könne, wenn er es einfach nicht auf die Reihe bekommt. Und das Thema müssen sie dann mal stressen, denn das ist ihre Pain. ;-)

Mit 45 Jahren...

Thursday, February 25. 2010
Gefunden in einer Jobbörsen-Übersicht:



Na, da wird's ja allerhöchste Zeit, dass ich den Rollator-Führerschein mache. ;-)
Die Crosswater-Systems-Seite ist im übrigen immer wieder einen Besuch wert. Wer einen neuen Job sucht und den klassischen Weg über Stellenanzeigen gehen will, findet hier Informationen zu Jobbörsen, die wirklich nicht jeder kennt. Designerisch keine Offenbarung, aber wirklich viele wertvolle Informatoinen - ich schaue da immer wieder hinein.

100 Bücher

Sunday, February 21. 2010
Bei Sparta gefunden und sofort aufgehoben - so ein Regalbrettlängen-Vergleich ist doch eine nette Sache. ;-)
Ich sortiere mal neu.


Gelesen, gemocht, beeindruckt gewesen

  1. Der Herr der Ringe, J. R. R Tolkien
    Ich gehöre wohl zu den wenigen, die den HdR weder lieben noch hassen. Ich fands ganz nett zu lesen, die Scihilderungen von Auental niedlich, die von Mordor etwas gruselig - aber das war's auch.

  2. Buddenbrooks, Thomas Mann
    Beeindruckend, Hochliteratur, die man "so weglesen" kann.

  3. Der Medicus, Noah Gordon
    Populärliteratur, die nicht beleidigend fürs Hirn ist. Gerne gelesen.

  4. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling
    Ich weiß gar nicht mehr, welcher der erste Band ist - hier jedenfalls stellvertretend nur ein Band der HP-Reihe, weil ich die Bände ganz gerne gelesen habe. Es hätte aber auch einer gereicht. ;-) Wieder wie bei Tolkien: bin weder der ganz große Fan, noch lehne ich Rowling ab.

  5. Der Vorleser, Bernhard Schlink
    Grandios. Schlink hat auch noch vieles andere sehr Lesenswerte produziert, unbedingte Empfehlung.

  6. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
    In Austen muss man sich versenken - wenn man es einmal geschafft hat, setzt die Sucht ein und man liest alle verfügbaren Bände hintereinander weg. Oder so jedenfalls ging es mir.

  7. Der Name der Rose, Umberto Eco
    Großes Lesevergnügen - leider kann ich das von weiteren Eco-Büchern nicht sagen. :-(

  8. Der Zauberberg, Thomas Mann
    Faszinierend. Der Roman, für den gilt, dass man sich "drauf einlassen" muss. Am besten zu lesen, wenn man ein Wochenende ganz alleine ist und keine Ablenkung hat.

  9. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
    Heftig. Hat mir ein "Gefühl" für Irland gegeben.

  10. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
    Pubertätsliteratur, etwas schwülstig, aber damals gerne gelesen und als Erwachsene nicht enttäuscht, da nie wieder versucht.

  11. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
    Archaisch, beeindruckend, eine andere Welt

  12. Owen Meany, John Irving
    Entweder man mag Irving oder man tut es nicht. Ich mag Irving.

  13. Die Wand, Marlen Haushofer
    Viel zu unbekannt. Beklemmendes, depressiv machendes Meisterwerk für Freunde von Dystopien.

  14. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
    siehe Owen Meany

  15. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
    siehe Narziss und Goldmund

  16. Wer die Nachtigall stört Harper Lee
    Muss man schon lesen, wenn man amerikanische Literatur mag. Ich habes auch nicht bereut

  17. Die Blechtrommel, Günter Grass
    Skurriles Meisterwerk

  18. Der Schwarm, Frank Schätzing
    Fesselnde Lektüre während eines Krankenhausaufenthalts.

  19. Der Fänger im Roggen, J.D. Salinger
    Unnachahmlich

  20. Krabat, Otfried Preußler
    Äußerst stimmungsvoll, düster

  21. Das Hotel New Hampshire, John Irving
    Siehe alle anderen Irving-einträge hier

  22. Krieg und Frieden, Leo Tolstoi
    Als Teenie auf dem Hochliteratur-Trip in der Sontraner Stadtbücherei - das hat genau gepasst.

  23. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
    Ein jüngerer Updike!

  24. Was ich liebte, Siri Hustvedt
    Für New York-Liebhaber, wie ich eine bin

  25. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
    siehe... ja, genau, Irving

  26. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
    siehe Austen

  27. 1984, George Orwell
    Obwohl eigentlich als Schullektüre "verbrannt", gerne gelesen und gebührend beeindruckt gewesen. Wobei ich sagen muss, Animal Farm war da noch nachhaltiger

  28. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
    Erst vor kurzem gelesen, aber mit Gewinn.

  29. Anna Karenina, Leo Tolstoi
    siehe "Krieg und Frieden"

  30. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
    siehe Tolstoi

  31. Schachnovelle, Stefan Zweig
    siehe Tolstoi

  32. Jane Eyre, Charlotte Brontë
    siehe Sturmhöhe

  33. Die Bibel
    natürlich nicht komplett - war aber lange Jahre wichtige Lektüre und äußerst prägend

  34. Winnetou, Karl May
    Die ersten bewussten Erfahrungen mit dicken Schinken



Gelesen, aber irgendwie unbeeindruckt geblieben oder einfach vergessen

  1. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

  2. Das Geisterhaus, Isabel Allende

  3. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

  4. Effi Briest, Theodor Fontane

  5. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling

  6. Homo faber, Max Frisch

  7. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

  8. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

  9. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

  10. Jauche und Levkojen, Christine Brückner

  11. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

  12. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

  13. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

  14. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

  15. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling

  16. Tagebuch, Anne Frank

  17. Deutschstunde, Siegfried Lenz



Ärgerlich, Finger weg

  1. Das Parfum, Patrick Süskind
    Unerträglicher, überbewerteter Kitsch.

  2. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
    Siehe Süßkind, mit dem Unterschied, dass ich hier irgendwann verärgert abgebrochen habe.

  3. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
    Mittendrin abgebrochen, ging irgendwie nicht an mich.

  4. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
    Unerträglicher Kitsch für 80er Jahre-Salon-Feministinnen mit Buchclub-Abo und Yoga-Kurs-Erfahrung




Leseliste:

  1. Die Säulen der Erde, Ken Follett

  2. Die Päpstin, Donna W. Cross

  3. Tintenherz, Cornelia Funke

  4. Die Glut, Sándor Márai

  5. Der Laden, Erwin Strittmatter

  6. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

  7. Jahrestage, Uwe Johnson

  8. Wüstenblume, Waris Dirie

  9. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

  10. Mittsommermord, Henning Mankell

  11. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

  12. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

  13. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

  14. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

  15. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

  16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón



Eher nicht, kann ich nicht einorden, dunno, unsure

  1. Der Alchimist, Paulo Coelho - Kitschverdacht, aber wer weiß?

  2. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho - siehe Alchimist

  3. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

  4. Désirée, Annemarie Selinko

  5. Solange du da bist, Marc Levy

  6. Sofies Welt, Jostein Gaarder

  7. Der Stechlin, Theodor Fontane

  8. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

  9. Momo, Michael Ende - habe irgendwie das Gefühl, die 80er sind vorbei und seine Zeiten auch.

  10. Die unendliche Geschichte, Michael Ende siehe Momo

  11. Traumfänger, Marlo Morgan

  12. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

  13. Siddharta, Hermann Hesse - Meine Hesse-Zeiten sind wohl auch vorbei

  14. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse - Siehe Siddharta

  15. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams - gerade weil es einem derartig ans Herz gelegt wird, bin ich wenig motiviert, die einmal angefangene und unterbrochene Lektüre wieder aufzunehmen.

  16. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood Kitschverdacht

  17. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig - Kitschverdacht

  18. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

  19. Die weiße Massai, Corinne Hofmann - Kitschverdacht

  20. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

  21. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley - Kitschverdacht

  22. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

  23. Illuminati, Dan Brown - muss ich lesen, was alle gelesen zu haben scheinen?

  24. Sakrileg, Dan Brown - siehe Illuminati



Ganz bestimmt nicht

  1. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy - ich lese auch keinen FOCUS.

  2. Paula, Isabel Allende - weinerlich und entbehrlich, nach allem,was ich darüber gehört und gelesen habe

  3. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel - das Leben ist zu kurz, um seine Meinung über Simmel zu ändern, oder?

  4. Das verborgene Wort, Ulla Hahn - Ihre Gedichte haben mir gereicht.

  5. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher - neeeee, das ist sogar meiner Mum zu kitschig.



Ungeklärte Alltagsfragen: Chinesisches Trockenobst

Saturday, February 20. 2010
Schon vor längerer Zeit hat eine unserer Couchsurfing-Gäste ein paar von diesen kleinen Beutelchen als Gastgeschenk aus China bei uns hinterlassen mit dem Hinweis, man könne das kauen oder auch als Tee aufgießen. Leider kannte sie nicht den englischen Begriff dafür, sodass wir uns heute noch fragen: Was ist das eigentlich, das so ähnlich schmeckt wie getrocknete Äpfel?



Vielleicht weiß es ja einer meiner Leser.
Und hier nochmal von Nahem (sorry für die Qualität, ich hatte gerade nur das Handy da):



Jedes der Teile ist übrigens ungefähr so groß wie der Nagel meines kleinen Fingers.

Diese Lage hat sich gewaschen

Thursday, February 4. 2010
Makler sind doch immer mal wieder für Stilblüten gut:

Noch'n Klavier

Wednesday, February 3. 2010
Die MMK-Personalberatung hat gefragt, und ich habe geantwortet - nachlesbar hier: Interview

Bug in den Xing-Referenzen

Saturday, January 30. 2010
In der 'Referenzen-Funktion bei Xing gibts einen Bug:

Ich kann der Schöpferin der entzückenden Amphibien, die mein Buch bevölkern, keine Referenz für ihr Werk geben, denn diese ihre Tätigkeit als Illustratorin stand noch nicht als berufliche Station in ihrem Profil, als die Referenzen-Funktion eingeführt wurde. So jedenfalls die Auskunft des Xing-Support, als ich den Fehler gemeldet habe.

In einem Beitrag im offiziellen Xing-Blog, in dem es um Verbesserungen an der Referenzen-Funktion geht, habe ich diesen doch nicht ganz unerheblichen Fehler in einem Kommentar erwähnt und gefragt, wann Abhilfe geschaffen wird. Drei Tage hat es gedauert, bis der Kommentar freigeschaltet wurde, und seither ist nichts weiter zu lesen.

Ob da noch was kommt? Wer mitgucken will: An additional App and improvements to XING References

Säen und Ernten

Thursday, January 28. 2010
Ich gebe es zu, auch ich bin ihm anheimgefallen: dem Farmville-Virus. Farmville ist ein in Facebook verfügbares Spiel, das gerade einen gewissen Hype durchlebt, ähnlich wie vor einer Weile Second Life und noch früher die Sims.

Seit ein paar Tagen pflanze und säe, ackere und mähe ich, was das Zeug hält, zusätzlich natürlich zum Abernten von verschiedensten Bäumen und dem Melken von Kühen. Von Pinguinen bekommt man übrigens Eiswürfel und von Ferkeln Trüffel - Farmville ist ein friedvolles Spiel, Schlachten kommt da nicht vor.

Warum befasst sich eine erwachsene Frau mit sowas? Ich kann nur von mir ausgehen:

  • ich bin neugierig und ausprobieren tu ich fast alles mal, was so durch das digitale Dorf getrieben wird

  • es hat was Meditatives, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen - ähnlich wie ins Bullauge einer laufenden Waschmaschine zu schauen ;-))

  • Farmville ist friedlich, Kooperation mit den Nachbarn und Grosszügigkeit beim Verteilen von Gastgeschenken wird belohnt

  • einige Viecherl sind ganz goldig anzusehen. Ein Beispiel für lustige Gimmicks ist der Bulle auf diesem Bild, der, wenn man gerade nicht hinguckt, die nächstbeste Kuh bespringt. ;-)




Aber natürlich gibt's auch massive Nachteile
  • Vor allen anderen natürlich, dass es ein massiver Zeitfresser ist

  • Es wird auch auf die Dauer nicht nur ein bisschen eintönig - immer Geschenke tauschen und ander Leuts Felder düngen... ist nicht gerade die intellektuelle Herausforderung

  • und das Programm frisst massiv Speicher, hab ich das Gefühl


Für mich Grund genug, dem bald ein Ende zu setzen - mein Meilenstein wird sein, wenn mir endlich mal eine Schildkröte zuläuft. Die behalte ich dann, pflüge meine Felder um und verkaufe meine Tiere. Mal sehen, was dann passiert. Zeigt dann die Kröte Hospitalismus-Symptome? Überwuchert alles mit Unkraut? Ich glaube, das haben noch nicht so viele der 70 Millionen User versucht.

Bin ich am Ende käuflich?

Thursday, January 21. 2010

Da hat jemandem....

Monday, January 18. 2010
...mein Buch gefallen. Wie schön! So darf die Woche starten.

Im falshcen Film

Sunday, January 17. 2010
Gestern haben wir uns ja relativ spontan entschlossen, mal wieder ins Theater zu gehen - auch gestern fiel die Wahl, wie bei uns meist, auf irgendeine Form von Kleinkunst. Diesmal war es das Improvisationstheater in der Brotfabrik, klang äußerst vielversprechend und ein Anruf ergab, dass Abendkarten an der Kasse kein Problem sein dürften. Im Januar sei es immer noch recht ruhig. (Die Argumentation erschien mir zwar nicht besonders einleuchtend, aber sie wurde sehr überzeugend vorgetragen).

Also machten wir uns gegen 20 nach 7 auf den Weg - was sich dann allerdings als etwas knapp erwies angesichts einer Großbaustelle am Industriehof/Fischstein und einem sehr irreführenden, fast schon boshaften Parkhinweisschild, das uns auf den Parkplatz des Brentanobads verwies. Dass der seit Monaten, ja vielleicht schon Jahren, mit einer Schranke verschlossen ist und nur im Betrieb, wenn das Schwimmbad offen hat, nun ja, das sind offenbar Details. Nachdem wir einige Ehrenrunden gedreht hatten, kamen wir dann doch noch an der Brotfabrik an, fanden auch den perfekten Parkplatz fast direkt vor der Tür - allerdings keine Sekunde zu früh.

Also schnell über den Hof, zum Treppenaufgang, den ich ja schon von meinen Besuchen beim Webmontag kenne, der hier regelmäßig stattfindet (übrigens morgen auch wieder!). Am Fuss der Treppe eine Ticketverkäuferin, die auf unsere Frage auch bestätigt, dass es hier die Karten für das Impro-Theater gibt und uns bereitwillig welche verkauft. Oben ist es erstaunlich voll, auf den Karten steht "freie Platzwahl" - also erhöhte Aufmerksamkeit und schauen, dass man nicht hinter einem Pfeiler oder in der ersten Reihe landet, wo man dann garantiert auf die Bühne geholt wird.

Wir drängen uns also über eine enge Treppe in einen kleineren Saal in den zweiten Stock, dahin, wo alle hindrängen - der große Saal im ersten Stock war verwaist.
Wir hätten ja schon misstrauisch werden sollen, dass wir mit unsrer Anwesenheit den Altersschnitt ungefähr halbiert haben. Wurden wir aber nicht. Erst die ersten Szenen, der Text in Reimform, das glitzernde "Robert"-Transparent über der Bühne ließen den Groschen fallen: wir waren in eine Aufführung zu Ehren des genialen Robert Gernhardt geraten, wo seine Gedichte zu einer losen Folge von Szenen verarbeitet worden waren. Grmpf. Nix gegen Gernhardt, im Gegenteil. Aber so war das nicht geplant!
To cut a long story short: Rausgehen war nicht mehr möglich, Pause gab's keine, also blieben wir, wo wir waren und amüsierten uns auch halbwegs gut.
Nach der Vorstellung wollte ich es aber doch nochmal wissen, was da nun schiefgelaufen war und befragt die Kolleginnen hinten am Mischpult, wo wir denn eigentlich hingemusst hätten. Die waren schwer amüsiert, dass wir wie die Jungfrau zum Kinde dazu gekommen waren, eine Vorstellung zu sehen, die seit Monaten ausverkauft war und für die die Leute lange Schlange stehen mussten.
Wir sind dann noch ein Stockwerk tiefer gegangen und die Vorstellung vom Ampere-Theater lief auch noch, und so hockten wir uns für die letzte halbe Stunde dazu. Sehr schnell wurde klar, dass wir mit dem Gernhardt offenbar sogar die bessere Wahl getroffen hatten. Wir waren einhellig der Meinung, dass die Truppe eher so mittel war - kein Vergleich zum Beispiel mit "Theatersport", die wir mal in Karlsruhe gesehen hatten. Egal. So hatten wir also gestern durch eigne Dussligkeit zwei Vorstellungen, oder einskommafünf zum Preis von einer. Kann man nicht meckern.

Den Heimweg auf 2 Sommer- und 2 Winterreifen haben wir dann auch noch unfallfrei geschafft trotz ein paar Zentimetern Neuschnee, die in den zwei Stunden gefallen waren und eine geschlossene Schneedecken bildeten.

So. Und heute geht's mal wieder ins Caricatura-Museum, Titanic-Titelbilder angucken.

Echte Geeks

Sunday, January 10. 2010
Hmmm, dass ich viele echte Geeks unter meinen Kontakten habe, wusste ich ja, aber ihm hätte ich es nicht zugetraut.
Jedenfalls nicht soooo:



Irgendwer sollte mal Xing Bescheid sagen. ;-)

Himmelschreiende Zustände

Monday, December 28. 2009
Die bei dyfa beschriebenen Zustände sind ein echter Skandal. So kann es nicht bleiben, wir können nicht länger zusehen! Die Krötenwanderungen jedenfalls haben die Initiative ergriffen und haben beherzt interveniert. Was genau geschah, lesen Sie in der Fortsetzung - hier oder direkt in den Dyfustifications!

Seltsame Produktnamen: Lebenswurst

Sunday, December 20. 2009


ein sehr verbogenes Wortspiel und die Antwort der Vegetarier auf die Leberwurst. Ernsthaft.