"Ich habe einen Traum"

Gestern in der aktuellen ZEIT gelesen, Salman Rushdie über seinen Vater:

Mein Vater starb 1987, ich war damals vierzig. Seither träume ich regelmäßig von ihm. Im Traum ist er sehr weise und mitfühlend, viel netter als früher. Er gibt mir gute Ratschläge, und wir verstehen uns gut. Er war ein brillanter Mann, sehr klug und gebildet, aber er hatte ein Alkoholproblem. Gegen Ende seines Lebens war er abhängig, und das machte die Sache ziemlich hart. In meinem Traum trinkt mein Vater nicht.

(Quelle: ZEIT 6/2006)

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