Statt Wikipedia...

Saturday, December 24. 2005
Für alle, die Weihnachten keine Lust auf Familie und Freunde nicht in der Nähe haben, oder sonst wie alleine sind: In der Alternative zu Wikipedia schmökern und den Blues vertreiben. Mein persönliches Highlight: der Artikel über Redundanz.
(gefunden über Iceland Eyes. Spezielle Grüße an JJ)

Testjunkie-Alert: ein Test für lange Winterabende

Wednesday, December 21. 2005
In der aktuellen Ausgabe des Geizkragen-Gemeindebriefs bin ich über den Test "In eigener Sache" gestolpert. Es geht um allgemeine Arbeitsmarkt-Eignung, so ein richtig schöner Rundumtest, genau das richtige für lange, dunkle Winterabende, denn ein Weilchen Zeit sollte man sich schon nehmen.
Das Ganze ist entwickelt worden vom GEVA-Institut und kostet normalerweise einen zweistelligen Euro-Betrag - bis zum Jahresende allerdings ist die Teilnahme kostenlos, wenn man den Code aus dem Gemeindebrief vom 20. Dezember verwendet.
Klar, dass ich den Test gemacht habe - und das ist dabei rausgekommen:

Ihre Stärken

In den folgenden drei Kompetenzfeldern haben Sie - im Vergleich zu anderen Personen - am besten abgeschnitten. Es handelt sich um Ihre Stärken, die Sie halten und ausbauen sollten.
  1. Konfliktfähigkeit Leitsatz 10: "Ich stelle mich schwierigen Situationen."
  2. Teamfähigkeit Leitsatz 6: "Ich arbeite gut mit anderen."
  3. Belastbarkeit Leitsatz 9: "Ich handle besonnen."

Ihre Entwicklungsfelder

In den folgenden drei Kompetenzfeldern haben Sie - im Vergleich zu anderen Personen - am schwächsten abgeschnitten. Hierauf sollten Sie zuerst Ihr Augenmerk richten.
  1. Fleiß / Selbstdisziplin Leitsatz 4: "Ich engagiere mich."
  2. Unternehmerisches Denken und Handeln Leitsatz 3: "Ich verantworte meine Leistung."
  3. Offenheit Leitsatz 11: "Ich bin offen für Neues."



Achja, das ist nur ein Exzerpt aus der Kurzzusammenfassung - der gesamte Auswertungstext umfasst 35 Seiten. Zieht man die Werbung für GEVA-Seminare etc. ab, bleibt da noch einiges Interessante übrig.
Interessant finde ich, dass der Test für sich in Anspruch nimmt, zu unterscheiden zwischen meiner geäusserten Selbsteinschätzung und meiner wirklichen Kompetenz - wie er letztere ermitteln will, wenn nicht durch die Angaben, die ich selber mache, weiß ich allerdings nicht so recht.
Mit den Stärken kann ich ja gut leben, mit den Schwächen bei Fleiß und Offenheit auch noch - aber dass es mir an unternehmerischem Denken fehlen soll, bekümmert mich dann doch etwas, angesichts meiner Pläne für das nächste Jahr vor allem. Hm.

Endlich: Fotos vom dtr-Treffen

Sunday, December 18. 2005
So, nun sind die Fotos nachbearbeitet und mit Bildunterschriften versehen, und es hat auch niemand Einspruch erhoben gegen die Veröffentlichung. Daher: Auf Martins Homepage sind jetzt die Fotos vom Treffen zu finden.
Bisher nur die von Martin und mir - wenn ihr noch Fotos besteuern könnt, sagt Bescheid, wir basteln sie gerne dazu.

Statt Liebe...

Saturday, December 17. 2005
Liebe gibt es nicht, sagt Pascal Mercier, es gibt nur die Kombination aus Begierde, Wohlgefallen, und Geborgenheit.
Gefunden im Blog Freies Lieben. Diese Definition saust mir schon seit Tagen im Kopf rum - deshalb lest ihr sie jetzt hier.

200 Dinge, die man im Leben getan haben sollte - Fragen 21 bis 40

Friday, December 16. 2005
Aufgrund der überwältigenden Resonanz auf Teil 1 dieser Liste geht es nun weiter mit den Fragen 21 bis 40. Ich freue mich auf eure Kommentare - erzählt mir alles über euch!:-)
  1. Eine Babywindel wechseln
    Nur als Teilprojektleiterin;-)
  2. In einem Heißluftballon fahren
    Bisher noch nicht, aber würde ich gerne mal.
  3. Einen Meteoritenhagel beobachten
    Nein, oder wenn doch, dann hab ich es nicht mitbekommen. Ich weiß nämlich gar nicht, wie so etwas aussieht.
  4. Einen Champagnerrausch haben
    Ich hatte das Glück, meinen 15. und 17. Geburtstag bei einem Schüleraustausch in Frankreich zu feiern. Und dort hat mir meine Gastfamilie auch jeweils Champagner aufgetischt.
  5. Mehr als man sich leisten kann für einen guten Zweck spenden
    Nein, meine Spenden für ProAsyl und Amnesty International bewegen sich immer im Rahmen dessen, was ich mir leisten kann.
  6. Den Nachthimmel durch ein Teleskop anschauen
    Nein.
  7. Im unpassendsten Moment einen Lachanfall haben
    Nein.
  8. An einer Schlägerei teilnehmen
    Nein, und ich bin auch nicht scharf drauf. Überhaupt hab ich erst zweimal in meinem Leben eine Ohrfeige gefangen und erst einmal eine verteilt.
  9. Beim Pferderennen gewinnen, auch wenn es nur ein Euro ist
    Nein, ich hab aber auch noch bei keinem was verloren - warum wohl? ;-))
  10. Blau machen, obwohl man nicht krank ist
    **schäm**
  11. Eine(n) Fremde(n) bitten, mit einem auszugehen
    Nein.
  12. Eine Schneeballschlacht mitmachen
    Ja, als Kind. Aber ich hatte dieser Sorte Spässen nie viel Spass.
  13. Seinen Hintern auf dem Bürokopierer ablichten
    Och nöh, das ist doch doof. :-\ Außerdem hätte ich wohl zuviel Angst vor Scherben im Hintern - denn wer weiß schon, wie stabil so eine Glasscheibe wirklich ist?
  14. So laut schreien wie es geht
    Ja, leider - wenn ich richtig wütend werde, kann das schon mal passieren.
  15. Ein Lamm in den Armen halten
    Nein
  16. Eine heimliche Fantasie ausleben
    Hmm....würde ich sie ausleben, wäre sie nicht mehr heimlich, und ich denke, das würde ihr den Reiz nehmen.
  17. Um Mitternacht nackt baden gehen
    Ja. Zu Schulzeiten haben wir oft und gerne Parties bei einem Klassenkameraden gemacht, der nicht nur über eine gewaltige Plattensammlung und eine ganze Etage für sich im Haus seiner Eltern verfügte, sondern auch noch über einen Swimmingpool. Und da haben wir uns auch das dekadente Vergnügen geleistet, uns da um Mitternacht ein wenig abzukühlen. Und weil es spontan war, natürlich ohne Badeanzug.
  18. In eiskaltem Wasser baden
    Zählen die Kaltwasserbecken in der Sauna auch? Oder das große Becken in der Kaiser-Friedrich-Therme?
  19. Eine richtige Unterhaltung mit einem Bettler führen
    Nein.
  20. Eine totale Sonnenfinsternis beobachten
    Ja, 1999. Ich war in der Commerzbank und stand mit Kolleginnen und Kollegen auf dem Flur, die Sonnenfinsternis-Pappbrillen-Spielzeuge auf der Nase, die irgendeiner Fernsehzeitschrift beigelegen haben.

Greetings from Greece... oder gleich ein Besuch

Tuesday, December 13. 2005
Lustiges Erlebnis am Sonntag abend:
Nachdem Thomas am Samstag da war und Prinzgemahl und er beim Versuch, einen Server zu heilen, die Nacht bis morgens um fünf bei Redbus verbracht haben, wollten wir uns am Sonntag eigentlich einen ruhigen Abend machen.
Tja, es kam dann anders. Gegen halb acht klingelte das Telefon, daran eine aufgeregte Stimme, englischer Wortschwall - Sofia, beste Freundin der Freundin von Thomas.
Und dann kam die haarsträubende Geschichte: Sie war mit drei weiteren Mädels, Griechinnen wie sie, bei einem mehrwöchigen Austauschprogramm in Portugal gewesen, den Rückflug von Porto nach Frankfurt haben sie auch gekriegt. Der Ausflug in die City hier hat sie aber offenbar so abgelenkt, dass sie ihren Flug nach Thessaloniki verpasst haben - knapp, aber verpasst.
Und da standen sie also nun nur mit Handgepäck, durchgefroren, übermüdet, gefrustet und zu allem Überfluss noch von Liebeskummer geplagt (es gab auch Studenten dort ;-)) am Terminal 1 des Flughafens.
Ehrensache, dass Martin sie gleich abholen gefahren ist, und ich derweil ein Nachtlager für vier Personen vorbereitet habe.
Wir haben öfters Gäste, also war es kein Problem, noch nicht mal ein zeitliches, genügend Gästematratzen, Isomatten, Decken und Kissen herbeizuschaffen. Nur mit dem Essen, da haben sie uns kalt erwischt - da hat es nur für einen Snack gereicht, und für einen Restaurantbesuch waren sie zu müde.
Jedenfalls haben wir die Weinvorräte (so viel war es eh nicht) geopfert, noch den mitgebrachten Rest Portwein vertilgt und mit Sofia (die wir bis dahin zweimal getroffen hatten), und Fotini, Katia und Sasa (die wir alle drei zuvor noch nie gesehen hatten) einen netten Abend verbracht.
Achja, am nächsten Tag war die Wohnung aufgeräumter als sie es vorher war und Einladungen an uns, doch mal nach Thessaloniki zu kommen, mehrfach wiederholt.

Woher sie aber eigentlich unsere Festnetznummer hatten, weiß ich bis heute nicht. :-)

Wieder ein Test: Love languages

Sunday, December 11. 2005
Ich glaube, ich hatte es schon mal angedeutet: ich mag Psychotests. Neulich, beim Lesen in alt.polyamory, bin ich über den Love Languages Test gestolpert. Das Ergebnis (Reihenfolge entspricht der Rangfolge der bevorzugten "Sprachen") überrascht mich nicht:
  1. Touch
    You want to give and/or receive affection physically. This may or may not center around sex.

  2. Quality Time
    This can be expressed either through those intimate tete-a-tete discussions or via doing things together. It's possible to get a low score in this category because you have a strong preference for one form of Quality Time over another.

  3. Acts of Service
    You prefer to show your love through favors and chores and doing things for others. You feel put-upon and unappreciated when your efforts are taken for granted.

  4. Words of Affirmation
    You need to hear praise to know you are loved and you may also prefer to express your affection verbally. Negative comments cut right to the bone. You want to hear that you're loved and how much and why.

  5. Gifts
    You are moved by presents and physical tokens of affection. It's the fact that someone is thinking about you enough to give you something that moves you. The objects are of secondary importance to the relationship and sentiment with which they were intended.

Ich mag Listen

Thursday, December 8. 2005
6 THINGS THAT IT TOOK ME OVER 50 YEARS TO LEARN:
by Dave Barry , Nationally Syndicated Columnist
  • Never, under any circumstances, take a sleeping pill and a laxative on the same night.
  • If you had to identify, in one word, the reason why the human race has not achieved and never will achieve its full potential, that word would be “meetings.”
  • There is a very fine line between “hobby” and “mental illness.”
  • People who want to share their religious views with you almost never want you to share yours with them.
  • You should not confuse your career with your life.
  • Nobody cares if you can’t dance well. Just get up and dance.
  • Never lick a steak knife.
  • The most destructive force in the universe is gossip.
  • You will never find anybody who can give you a clear and compelling reason why we observe daylight savings time.
  • You should never say anything to a woman that even remotely suggests that you think she’s pregnant unless you can see an actual baby emerging from her at that moment.
  • There comes a time when you should stop expecting other people to make a big deal about your birthday. That time is age eleven.
  • The one thing that unites all human beings, regardless of age, gender, religion, economic status or ethnic background, is that, deep down inside, we ALL believe that we are above average drivers.
  • A person who is nice to you but rude to a waiter is not a nice person.
    (This is very important. Pay attention. It never fails.)
  • Your friends love you anyway.
  • Never be afraid to try something new. Remember that a lone amateur built the Ark. A large group of professionals built the Titanic.
  • Men are like fine wine. They start out as grapes, and it’s up to the women to stomp the crap out of them until they turn into something acceptable to have dinner with.

Die Liste hab ich bei Bronski gefunden, und Bronski hab ich via Blogplan Frankfurt gefunden. Aber er mich noch nicht, fürchte ich, dabei sind wir fast Nachbarn. Vielleicht schaff ich es ja, ihn per Trackback mal herzulocken? winke

Feedmap

Tuesday, December 6. 2005
Bis ich das teil ordentlich in die Sidebar eingebaut habe, hier erstmal manuell:

Freiheit für die... ähm, durch die Stroofstraße

Saturday, December 3. 2005
Vor ein paar Tagen ist es wahr geworden, was lange versprochen wurde: die Stroofstraße ist endlich, nach gerade mal schlappen drei Jahren, wieder befahrbar. Als ich 1998 hierher nach Griesheim gezogen bin, hatte die Straße schnell einen Spitznamen weg: Die "Abtreibungsstrecke" - und ernsthaft wäre ich bei den tiefen Schlaglöchern dort ungern mit einer Risikoschwangeren da entlang gefahren. 2003 dann wurde die Strecke gesperrt und fortan war Griesheim-Süd ziemlich eingeschlossen:
  • Im Süden der Main, die Schwanheimer Brücke in einiger Entfernung, nur für Fussgänger die nähergelegene Staustufe
  • Im Osten die Autobahn ohne Auffahrt von Westen her
  • im Norden die S-Bahn-Schienen und
  • im Westen nun eben die gewaltige Baustelle.

Ab und zu war in der Presse was zu lesen von den Altlasten, die dort mal wieder gefunden worden waren, dann und wann wurde auch mutig ein Termin verkündet, bis zu dem die Arbeiten abgeschlossen sein sollten - und jedesmal nicht eingehalten.
Heute hab ich es ausprobiert, den direkten Weg nach Höchst zu fahren, statt über den Umweg Elektronstraße - Mainzer Landstraße. Sieht alles sehr manierlich aus, aber an ein paar Stellen ist das Erdreich neben der Straße noch mit Folie abgedeckt - ob da noch irgendwas Fieses drunter ist? Oder ob ich mich besser vor den Wildschweinen in Acht nehmen sollte? ;-)

Noch ein Gedicht

Thursday, December 1. 2005
Antonio Fian: Deutsche Dichter in Französisch

1.
Jünger.
Heine,
Heidegger.
Lessing!
(Grass)

2.
Y une guerre.
Haine,
ail de guerre.
Les seins!
(Grâce)

3.
Dort: Ein Krieg.
Hass,
des Krieges Knoblauch.
Die Brüste!
(Gnade)

gesehen in der ZEIT vom 17.11.2005. S. 47, zitiert nach: http://www.schoolwork.de/forum/thema_2512.html


Romanistinnen und Romanisten aller Länder, vereinigt euch in diesem Blog! Und zum Zeichen, dass ihr da wart...,
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