Applying by doing

Thursday, February 28. 2008
Wir haben ja einerseits sehr viel ZEIT, andererseits zu wenig - also abonniert haben wir sie, aber zum Lesen reicht's momentan selten.
Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben und stapele fleißig ungelesene Ausgaben, und immer wenn ich weiß, dass ich mit dem ÖPNV fahren werde, nehme ich mir eine Handvoll mit. Da das momentan fast täglich ist, schrumpft der Berg auch durchaus schneller, als neue Sedimente dazukommen. Wie auch immer: so jedenfalls kam es, dass mir erst gestern die Ausgabe vom 7. Februar in die Hände fiel, in der folgende geniale Stellenanzeige zu lesen war:

(Ausriss)


Das nenne ich mal eine originelle Idee von Wieners + Wieners - und wenn ich nicht schon mehr als glücklich wäre mit dem, was ich jetzt mache, hätte ich richtig Lust, mich dort zu bewerben.

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Kinderrabatt?

Tuesday, February 26. 2008
Hm, ich frage mich gerade, inwieweit so etwas rechtens ist:

Expose einer Mietwohnung

Zitat daraus:

Da das Haus einen großen Garten hat und die Grundrisse nach meiner Ansicht ideal für Familien mit Kindern sind, habe ich mich zu einer Mietpreisgestaltung mit "Kinderrabatt" entschieden.
Das heißt die Grundkaltmiete reduziert sich bei einem Kind um 20, - EUR und bei zwei Kindern um 40,- EUR.
4 Zimmer 102 m²
Ohne Kind 995,- EUR/mt
Mit einem Kind 975,- EUR/mt
Mit zwei Kindern 955,- EUR/mt


Darf man sowas einfach so? Okay, ich gebe auch Rabatt für Arbeitslose oder Studenten, aber dürfte auch der Supermarkt um die Ecke dem türkischstämmigen Kunden einen Rabatt geben, dem Nigerianer aber nicht - oder umgekehrt?

Beteiligung an den Fixkosten?

Monday, February 25. 2008
Hilferuf in eigener Sache:

Ich brauche einen (weiteren) Raum für meine Coachings, zu mieten auf (Halb-)Tages oder Stundenbasis, oder, wenn der Preis stimmt, auch für einen monatlichen Festpreis. Meine Termine sind fast nur werktags abends (ca. 17-21 Uhr), gelegentlich auch mal nachmittags ab ca. 15 Uhr, und ich mache nur Einzelcoachings.

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Reines Schmerzensgeld?

Friday, February 22. 2008
Heute habe ich einen interessanten Test gemacht - lohnt sich meine Berufstätigkeit (um nicht gar "Karriere" dazu zu sagen). Also mal von der Sinnfrage abgesehen, bringt der ganze Aufwand etwas ein, wenn man mal Dinge wie Zeit und Lebensqualität einrechnet? Ich vermute, wenn man schaut, wie sehr sich manche noch über ihren Job ärgern, ist der Saldo öfter negativ.

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Guter Service

Wednesday, February 20. 2008
Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt. Die letzten zwei Wochen und wirklich heftig die letzte Woche konnte ich mich nur mit maximalem Einsatz von Schmerzmitteln über Wasser halten - Ibuprofen, Diclofenac und am Schluss auch Tramadol hab ich eingeworfen, damit die Kalkschulter mich wenigstens halbwegs ruhig schlafen ließ.
Besonders das Tramadol zu bekommen war aber gar nicht so einfach - mit dem Rezept vom Orthopäden bewaffnet, hab ich es bei zwei großen Innenstadt-Apotheken versucht, aber die hätten es erst bestellen müssen. Was eine Sache von wenigen Stunden gewesen wäre, aber ich wollte nach dem Arzttermin nach Hause und nicht erst noch ein bisschen in der Stadt herumgammeln. Also bin ich zurückgefahren und habe mein Glück hier in der Alten Apotheke versucht. Und natürlich mussten auch die das erst bestellen, aber nix von wegen "gegen Mittag nochmal wiederkommen". Neinnein, sie liefern das abends. Frei Haus in Griesheim. Ich habe selten einen Service inbrünstiger willkommen geheißen als diesen und bin begeistert, dass entsprechende Gesetzesänderungen zum Versand von rezeptpflichtigen Medikamenten nicht nur DocMorris begünstigen, sondern auch den lokalen Anbieter stärken können.

Iceweasel zickt

Monday, February 18. 2008
Das passiert mir immer wieder mal, wenn ich gerade drei Dutzend Tabs im Iceweasel offen habe, leider aber nicht reproduzierbar:
Ein Tab zerlegt sich in seine Einzelteile, es löst sich z.B. wie hier im Bild gerade die linke Menuleiste des Web.de-Freemail-Accounts und schwebt frei in der Gegend herum, ohne dass ich etwas Derartiges jemals gewollt hätte. Hat aber nix mit Web.de zu tun, das passiert ganz unabhängig vom Content eines Tabs.

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Anekdötchen

Wednesday, February 13. 2008
Wolltet ihr nicht schon immer mal unsterblich werden? Jetzt habt ihr Gelegenheit dazu. Und das kommt so:
Ich habe über 220 Seiten meines Buches geschrieben, jetzt wird alles nochmal überarbeitet, ergänzt, abgerundet, feinpoliert.

Und es zeigt sich, dass noch etwas Platz ist für ein paar kleine Geschichten, die das Leben schrieb. Wenn Ihr also im Rahmen von Stellensuche, Bewerbung, Vorstellungsgespräch etwas erlebt habt, das ihr nicht nur euren Enkeln erzählen würdet, sondern was auch die Leser meines Buches interessieren könnte, dann schickt mir eine Mail mit der Geschichte oder schreibt sie mir hier in einen Kommentar.

Jede Story, die verwendet wird, belohne ich mit einem Büchergutschein.

Träume

Saturday, February 2. 2008
Heute nacht ist etwas Faszinierendes passiert: ich habe geträumt von der Stadtbücherei in Sontra, wo ich gefühlte fünfzig Prozent meiner Kindheit verbracht habe - und bin aufgewacht und habe meiner Mutter von diesem Traum erzählt. Und bin aufgewacht und habe Martin von diesem Traum erzählt. Oder kurz: Ich habe geträumt, dass ich geträumt habe.

Überhaupt träume ich seit einiger Zeit äußerst lebhaft, jede Nacht - gut, das tut angeblich jeder. Aber ich erinnere mich auch daran, sehr detailliert. Von dem Traum heute nacht kann ich mich an die Position der einzelnen Bücherregale erinnern, daran, wer mich daran angerufen hat (jemand, mit dem ich seit ihrem Abitur 1984 nichts mehr zu tun hatte und davor auch nur sporadisch), wie der Telefonhörer aussah, den ich dabei in der Hand hatte. Fast ein bisschen gespenstisch...