Träume

Saturday, February 2. 2008
Heute nacht ist etwas Faszinierendes passiert: ich habe geträumt von der Stadtbücherei in Sontra, wo ich gefühlte fünfzig Prozent meiner Kindheit verbracht habe - und bin aufgewacht und habe meiner Mutter von diesem Traum erzählt. Und bin aufgewacht und habe Martin von diesem Traum erzählt. Oder kurz: Ich habe geträumt, dass ich geträumt habe.

Überhaupt träume ich seit einiger Zeit äußerst lebhaft, jede Nacht - gut, das tut angeblich jeder. Aber ich erinnere mich auch daran, sehr detailliert. Von dem Traum heute nacht kann ich mich an die Position der einzelnen Bücherregale erinnern, daran, wer mich daran angerufen hat (jemand, mit dem ich seit ihrem Abitur 1984 nichts mehr zu tun hatte und davor auch nur sporadisch), wie der Telefonhörer aussah, den ich dabei in der Hand hatte. Fast ein bisschen gespenstisch...