Idiosynkrasien

Thursday, July 24. 2008
Schönes Wort, nicht wahr?
Ich bin in den letzten Tagen in der S-Bahn oft kontrolliert worden und dabei ist mir aufgefallen, dass Fahrkarten-Kontrolleur einer der wenigen Jobs ist, mal abseits von einer Tätigkeit als Künstler, wo ein irgendwie "besonderes" Aussehen ein Vorteil für den Job ist.
Aus diesem Aspekt heraus hätte eigentlich der Herr, mit dem wir auf der Fahrt zum Linux-Tag Ende Mai ein Abteil geteilt haben, bei der Bahn angestellt sein müssen. Sein Auftritt war sehenswert:
  • geschätzte 150 Kilo Lebendgewicht,
  • eingezwängt in eine hellgraue Hose mit Urinflecken (die nach jedem Ausflug aufs WC erneuert wurden *börks*),
  • eine Variante von Hawaiihemd im Blouson-Stil, die ich in einem Anfall von Kreativität "MDS-Hemd" getauft habe
  • ein Basecap mit einem Gamsbart (!) obendrauf
  • darunter eine Vokuhila-Variante mit Glatze und heftigen Schuppen
  • dazu ein Rucksack in Türkis-Lila (so die 80er-Jahre-Farbkombination eben), vielfach von Hand nachgenäht
  • beschriftet mittels Edding mit dem denkwürdigen Schriftzug "Mobile Bar" oder so ähnlich, aus dem er unausgesetzt Halbliter-Bierdosen in Schwarz-Rot-Geld holte und konsumierte.
Leider sind die Fotos, die wir betont unauffällig von ihm schießen konnten, eher unspektakulär.

Runter wie Öl...

Monday, July 21. 2008
...geht natürlich diese Rezension von Media-Mania.

Wenn mal der Onkel vom Mars zu Besuch kommt...

Sunday, July 20. 2008
... dann wisst ihr jetzt zumindest mal, wo ihr Samstagabend mit ihm hingehen könnt, nämlich ins Openair-Kino im Bad Vilbeler Freibad. Aber den Perso nicht vergessen!


Betriebsfahrt?

Thursday, July 17. 2008
vielleicht kann mir das ja einer der mitlesenden ÖPNV-Kenner (auch Pufferknutscher genannt) erklären:
da steht man so an einer Bus- oder S-Bahnhaltestelle und wartet sehnsüchtig auf den Zug oder Bus. Sehnsüchtig, weils kalt ist, heiß ist, regnet, man einen Termin einhalten will oder einfach nur weg. Und dann naht das ersehnte Gefährt und was steht dran? "Betriebsfahrt - bitte nicht einsteigen" oder gar "Leerfahrt".
Das sind doch die großen Frustmomente im Leben, wenn man das Fahrzeug dann wieder entschwinden sieht, ganz leer, obwohl es doch in die gleiche Richtung fährt, in die man selbst will. Warum kann der Fahrer die Wartenden nicht wenigstens soweit mitnehmen wie seine Route zum eigenen Ziel passt? Bitte sagt jetzt nicht "das hat versicherungstechnische Gründe".

Ewig währt am längsten!

Monday, July 14. 2008
Perlen wie die obige finden sich im Drehwortwettbewerb des Kiepenheuer & Witsch-Verlags
In diesem Sinne: Lass diesen Kerl an mir vorübergehen :-)

PS: wer daran Spass hatte, amüsiert sich sicher genauso bei Helen Leuningers "Reden ist Schweigen, Silber ist Gold" - mein Liebling daraus der Versprecher:
"Sie hören nun die h-Mess-Molle, Verzeihung, die h-Moss-Melle, ich bitte sehr um Entschuldigung, die h-Moll-Messe von Johann Sebaldrian Bach"

947...

Wednesday, July 9. 2008
.. und nicht 42, das ist die Antwort auf alle Fragen. Denn das ist die Anzahl der bisher vom Buchhandel bestellten Exemplare und fast zwei Drittel der ersten Auflage. Okay, die Bücher können noch remittiert werden. Theoretisch. Aber das wird nicht geschehen, weil spätestens jetzt sowieso alle Blogleser losrennen und die Bände von den Büchertischen reißen werden. ;-)
Dazu kommen noch die Verkäufe über Web-Buchhändler. Amazon hat schon ein paar Mal nachbestellt, das weiß ich.

Wie auch immer:
  • am Freitag werde ich die debs-Leute in München heimsuchen und ihnen etwas über das Überleben als Techie erzählen.

  • am Montag, 1. September, werde ich auf dem Frankfurter Web-Montag referieren - worüber genau, werde ich noch klären. Ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis dahin. :-)


Irgendwann erzähle ich auch mal wieder von was anderem als von meinem Baby. Bestimmt.

Wie einem der Schnabel gewachsen ist...

Monday, July 7. 2008
...so kann man hier reden, bzw. schreiben.
Auf So spricht Deutschland gibt es die Möglichkeit, Wörter, Redewendungen, Schimpfwörter (;-)), Ortsnamen etc. einzugeben, die man aus dem Dialekt des Ortes kennt, wo man aufgewachsen ist, und die Einträge auch mit Audiodateien zu ergänzen.
Leider ist das Verzeichnis noch ziemlich rudimentär bestückt, was ich schade finde - aber das kann ja dank viele Blogleser noch anders werden. Ich jedenfalls hab schon einiges eingetragen, weil ich es schade finden würde, wenn diese Vokabeln untergingen. Achja: das Ganze ist nicht das Projekt einer Uni oder so, sondern in rein privater Initiative hin aufgezogen worden. Das finde ich klasse.

PS: Leute, die an diesem Eintrag Spass hatten, werden auch an diesem Link ihre Freude haben:
Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA)

Stöckchen mit nem wirklich guten Zweck

Friday, July 4. 2008
Nik hat mir dieses Stöckchen zugeworfen - auch ohne, dass ich es jemandem im speziellen zuwerfe: hier, nehmt und tragt es weiter. Das Anliegen könnte nicht gerechtfertigter sein. Und ja, das sage ich, die hier eigentlich nie politisch Stellung nimmt.

Continue reading "Stöckchen mit nem wirklich guten Zweck"