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Wednesday, December 10. 2008
Heute im Spiegel:

In der Phase, in der die Jugendlichen an unsere Schule kommen, werden sie zunächst vom Schulverwaltungsamt nach Geschlecht getrennt untergebracht. Jungs werden zu Berufskollegs mit technischen Fächern geschickt, Mädchen sollen soziale und ernährungswirtschaftliche Angebote wahrnehmen.


Muss man sich da noch wundern über
  • die vielen Mädels, die einen von einem halben Dutzend "Frauenberufen" ergreifen, und
  • die dann, wenn sie schwanger werden, weil sie ja eh zu wenig verdienen, als dass eine Familie davon leben könnte, in Elternzeit gehen und
  • die dann halbtags arbeiten, wenn die Kinder größer sind und
  • die dann für ihre Töchter ein Rollenmodell sind dafür, wieder
  • "Frauenberufe" zu ergreifen, von denen niemand leben kann,
  • und die dann, wenn sie schwanger werden....

And so an, ad nauseam.
Ich fürchte, das ist die Realität, tausendfach, jenseits der schönen Bemühungen wie Girls' Day, auch 30 Jahre nach der zweiten Frauenbewegung.