Wer's noch nicht kennt, ...

Saturday, January 31. 2009
...hat auf der IT-Defense in Potsdam nochmal die Möglichkeit, meinen Vortrag über die Species der Geeks zu hören.
Signier- und Autogrammwünsche werden erfüllt. :-)

Zugriffszahlen vervierfacht

Thursday, January 29. 2009
Hätte ich mal eher draufgucken sollen:

Auf Trab...

Thursday, January 29. 2009
Ganz schön auf Trab halten mich die User in diesem Monster-Forum mit ihren Anfragen.
Das Thema scheint wohl gerade in dieser Zeit einen Nerv zu treffen.
Jedenfalls rotiere ich ganz schön, zumal da ich heute auch noch vier Coaching-Termine habe.
Naja, ich hab es so haben wollen ;-)
So, nächster Termin um 14:30 Uhr.

Winternacht

Monday, January 26. 2009

Japan: Bahnfahren

Tuesday, January 20. 2009
Bahnfahren in Japan mit Bahnfahren in Deutschland zu vergleichen ist so, als vergliche man einen Schulausflug einer Grundschulschulklasse der fünfziger Jahre mit dem Gedrängel am Samstagnachmittag auf der Zeil.
Ja, in Japan geht's weitaus geregelter zu als hier - obwohl Deutschland ja nun nicht gerade als Land der Anarchisten gilt, was das angeht.

In Japan diffundiert man zum Beispiel nicht einfach irgendwie in einen Zug - dort weiß man nicht nur schon vor der Fahrt, in welchen Wagen man einsteigt, sondern entscheidet sich auch noch vor dem Eintreffen des Zugs für die Tür, die man nehmen wird und reiht sich in die dortige Schlange ein. (Okay, in Zweierreihen anstellen, darauf verzichten sie dann doch)

Genau dafür gibt es Markierungen auf dem Bahnsteig und auf den Zentimeter genau exakt dort halten die Züge auch. Welcher Wagen der richtige ist, ist auch nicht schwer zu entscheiden: in einigen sind die reservierten Sitze, in anderen die nicht-reservierten, und welche das sind, wir ungefähr achtzehnmal vorher per Lautsprecher durchgesagt und auch auf den Zuganzeiger-Tafeln[1] angezeigt.

Ein japanischer Zugbegleiter verbeugt sich übrigens, wenn er einen Wagen betritt, vor seinen Kunden, und wiederholt das, wenn er den Wagen verlässt.

Ein besonders lustiges Schauspiel vollzieht sich an manchen Sackbahnhöfen oder wenn sonst der Zug die Richtung wechselt - dann werden die Sitzreihen im Shinkansen umgedreht, sodass die Sessel in Fahrtrichtung zeigen. Genau dieser Umstand ist es auch, der für eine wirklich komfortable Beinfreiheit auch in der zweiten Klasse sorgt.

Hab ich schon erwähnt, dass keine Uhren gebraucht werden, weil die Züge, und zwar alle, die ich erlebt habe, auf die Minute pünktlich sind? Gleisänderungen oder gar Ausfälle scheint's auch nicht zu geben.

Wermutstropfen: Selbst in einer der grössten Städte der Welt, einer Metropole mit Trendsetter-Kaliber, kann man mit einer ausländischen Kreditkarte keine Fahrkarte der JR bezahlen. Die Suche nach einem Geldautomaten, der die benötigten Yen ausspuckt, wenn man ihn mit einer nicht-japanischen Kredit- oder EC-Karte füttert, kann dann auch schon mal eine Stunde dauern und an der Rezeption eines Hotels enden, das netterweise auch mit europäischen Touristen rechnet.

[1] Die mitlesenden Pufferküsser wissen, was gemeint ist - oder?

Aber ich habe doch gar nicht geheiratet?

Sunday, January 18. 2009

Da ist wohl was mit der Datenbank schiefgelaufen - nur was?

(und die Blogartikel über Japan folgen auch bald. Doch. Wirklich)

Update:

Tchibo hat's gemerkt und sich entschuldigt. Leider gab's keinen Gutschein wie sonst schon mal bei kleinen Pannen. Und sie haben sich auch noch nicht auf meine Reklamation gemeldet bzgl. der undichten aufblasbaren Stiefelspanner. (Ja, das ist dekadent)

Japan: Hunde und andere Seltsamkeiten

Saturday, January 3. 2009
Jetzt bin ich hier schon fast 2 Wochen und habe schon so manches Seltsame erlebt und gesehen: Mädels im Gummistiefel-Look oder mit Kniestrümpfen bei Temperaturen kurz über null Grad, beheizte Klobrillen, künstliches Vogelgezwitscher auf Bahnhöfen - aber einer der vorderen Plätze in der Hitliste der Seltsamkeiten wird eingenommen vom Thema "Kanine Konfektion" oder einfach: Hunde in Kleidchen. Was meinen Glauben echt erschüttert hat: mittlerweile trägt der modebewusste japanische Großstadtkläffer deutsche Markenkleidung:



(gesehen heute in Miyajima bei Hiroshima)