First we take Manhattan...

Wednesday, September 23. 2009
...then we take Berlin.
Oder andersrum. Berlin hätten wir schon mal: Interview in der Berliner Zeitung: Spezielle Persönlichkeiten

Opt-Out

Thursday, September 17. 2009
Der Opt-Out Day/ ist ne gute Idee - bloss bin ich leider heute anderweitig verplant. Aber vielleicht eine von euch Leserinnen? (Leser sind mitgemeint)

Fahrzeugscheinschreck am Mittag

Monday, September 14. 2009
Heute war ein in mehrfacher Hinsicht ereignisreicher Tag.
Was das eine war, könnt ihr vielleicht bald in der der Frankfurter Rundschau lesen.
Das andere hatte mit meinem Fahrzeugschein zu tun.

Heute früh klingelt das Telefon, dran ist mein Nachbar und guter Bekannter P. Die Lichtmaschine bei seinem Auto sei abgebrochen, ob er mal meines haben könnte, um ein Ersatzteil besorgen zu fahren?

Kein Problem, ich brauche das Auto erst am Spätnachmittag wieder, also geb ich ihm den Schlüssel mitsamt Fahrzeugschein, wollen ja nicht, dass er angehalten wird und dann hat er keine Papiere.

Es wird Mittag und ich denk mir nichts Böses, da klingelt mein Telefon und eine mit hispanischen Akzent sprechende Frau fragt, ob sie mit Frau Martina Diel spricht. Und sie erklärt mir daraufhin, sie habe in Sossenheim vor einer Bäckerei auf dem Gehsteig im Regen meinen Fahrzeugschein gefunden.

Ups. Wo sie denn gerade wäre, dann würde ich jemanden vorbeischicken (P. natürlich), der das Papier abholt. Nein, wehrte sie ab. Ich brauche den nicht zu holen. Sie bringt ihn vorbei. Ob die Adresse im Fahrzeugschein richtig sei? All mein Abwiegeln hat nichts genutzt, sie bestand darauf, ihn zu bringen, sie wollte sowieso nach Frankfurt hinein fahren, und binnen einer Stunde wäre sie da.

Und so war's auch. Pünktlich klingelte es an der Tür und ich konnte einen kleinen Finderlohn gegen meinen verlorenen Fahrzeugschein austauschen.

Vorher aber habe ich den armen P. noch etwas schockiert, indem ich ihn nach seiner Fahrt zum Ersatzteilhändler begrüßte mit den Worten "Versuch erst gar nicht, mir den Fahrzeugschein zurückzugeben - du hast ihn verloren".

Lang hab ich mir sein entsetztes Gesicht aber dann nicht angesehen, sondern ihn gleich beruhigen können, dass das Dokument schon wieder so gut wie da ist. Den Finderlohn hat übrigens er gespendet. ;-)



Sonntagsstöckchen

Monday, September 14. 2009
Dyfa liefert mir einen guten Vorwand, euch zu erzählen, was ihr gar nicht wissen wollt: Was ich gestern am Sonntag gemacht habe.

Nach einem langen Frühstück (u.a. ;-)) mit der Sonntagszeitung ein bisschen fleißig gewesen und Papierkram für die Mutter erledigt. Am Nachmittag mit dem Rad entlang der Nidda zum Ernst-May-Haus gefahren, das im Rahmen des Tags des offenen Denkmals geöffnet war und u.a. die Frankfurter Küche von Schütte-Lihotzky bewundert und die Anfänge des Sozialen Wohnungsbaus in Frankfurt.




Mit dem Rad dann weiter nach Bockenheim, um das neue Cafe Berry auszuprobieren. Die Crepes waren leider recht fensterleder-artig, aber die Location gegenüber vom Exzess sehr schön. Weiter zur Taunusanlage, um dort in die S-Bahn nach hause umzusteigen. Noch ein bisschen fleißig gewesen, und dann einen Salat gemacht und das "Duell" Merkel-Steinmeier angeschaut. Ein Gläschen Weißwein getrunken. Über den Rest schweigt die Verfasserin. :-)

Gestern in der S-Bahn-Unterführung

Wednesday, September 9. 2009
... wurde ich von einem jungschen Typen ähhmmm... mediterranen Geblüts mit Flugblättern in der Hand angesprochen, der auf meine Brille deutete und meinte:
Ey, isst du hier, kannssu auch wieder gut gucken!

Bevor ich kapiert hatte, was er will, hatte ich seinen Zettel in der Hand - Werbung für einen TexMex-Bringdienst. Die Leute hinter mir quatschte er mit jeweils anderen Sprüchen an - einen jungen Mann mit
Ey, Alda, weissu, kriextu viele geile Weiber ab, wenn du hier isst

Super - der hat das Konzept der Zeilgruppenansprache kapiert. An der Ausführung könnte man noch ein bisschen feilen, aber sonst: Respekt vor der Kreativität. Um mich herum grinsten auch alle nachhaltig amüsiert. :-)

Worauf Personaler achten

Wednesday, September 2. 2009
Heute startet mal wieder ein Expertenforum bei Monster, das ich zu moderieren die Ehre habe.
Also los: Die Kummerkastentante beantwortet eure Fragen zur Psyche von Personalern. ;-)

Hausbesuch

Tuesday, September 1. 2009
Jetzt sag noch einer was von wegen "Servicewüste Deutschland" - habe heute das genaue Gegenteil erlebt.

Irgendwann neulich kam mir der Gedanke, dass ich mir ja schon langst mal einen Metro-Ausweis hätte holen können - ob's nun dort billiger ist oder nicht, ich würde's mir einfach gerne mal ansehen. Ich mach ja gerne möglichst viel online, daher hab ich auf deren Seite auch erstmal so einen Antrag auf Erteilung einer Kundenkarte erstellt. Leider ist das Verfahren nur halbautomatisch, man muss persönlich vorbeikommen und mit einer Person interagieren statt nur mit einem Rechner. ;-)
Tags drauf rief mich eine Mitarbeiterin von Metro an und sprach mir auch artig auf die Mailbox. Da das Ganze mittlerweile wieder auf Prio 18 gerutscht war, hab ich nicht sofort zurückgerufen, sondern mich drängenderen Themen gewidmet. Heute dann wieder ein Anruf von der Dame, verbunden mit der Frage, wann ich denn das mit dem Ausweis mal machen möchte, da würde ein Foto gebraucht und so weiter? Da ich ab und an in Rödelheim bin, ist das kein Problem, zumal der Laden ja bis 22 Uhr offen hat. Nein nein, das wäre ein Missverständnis - sie könne gerne bei mir vorbei kommen.

Ups. Das nenne ich ja nun echt mal Service. Lieber ist es mir trotzdem, ich fahre selbst vor Ort, wo jetzt bereits der vorbereitete Antrag samt Kundennummer am Eingang für mich deponiert ist. Ich bin schwer angetan.