Falls jemand noch ne Laptoptasche braucht...

Wednesday, March 31. 2010


...hier gibt's 2 zu gewinnen.

Taschenblog

Nein, sie ist nicht rosa und man muss auch nicht das Geburtsdatum seiner Urgroßmutter angeben, wenn man an der Verlosung teilnehmen will. Sondern nur kommentieren oder Trackback setzen (ja!). Und die Bloggerin ist ne Bekannte von mir.

So. Und nun Bedtime.

Kalligraphie

Wednesday, March 17. 2010
Vor einer Weile hatte ich ja mal angefragt, ob jemand weiß, was unser Mitbringsel aus Peking genau ist. Jetzt hat sich eine Leserin gemeldet und angeboten, den Text auf der Verpackung mal ihrer chinesischstämmigen Freundin vorzulegen - voila, ich habe Fotos gemacht:



und im Detail:



Ich fürchte, da muss wirklich ein Muttersprachler ran, denn bei dieser Kalligraphie versagen vermutlich sowohl Martins als auch Michaels Kanji-Kenntnisse.

Ich bin gespannt!

Seltsam...

Wednesday, March 10. 2010
Heute mittag auf der Rolltreppe zur S-Bahn im Hauptbahnhof. Vor mir betreten eine ca. 55 jährige Frau und ein alter Mann die Rolltreppe. Er wirkt etwas verlangsamt und tranig, aber nicht klapprig oder hinfällig, auch wenn sie ihn untergehakt hat. Sie stehen direkt nebeneinander und blockieren die gesamte Breite der Treppe - da ich nicht in Eile bin, wundere ich mich etwas, bleibe aber einige Stufen hinter ihnen und einem einzelnen Mann stehen.
Da kommen von hinten zwei junge Männer, mediterrane Haar- und Hautfarbe, Baggy Pants, Lederjacke, Kevin-Kuranyi-Koteletten, erkennbar in Eile überholen sie mich, laufen links die Rolltreppe hinunter.

Wie geht die Geschichte weiter?

Ein Klick verrät's.


Continue reading "Seltsam..."

Karstadt: Timing ist alles

Sunday, March 7. 2010
Liebe Leute von Karstadt: Was seid Ihr nun, Frauenversteher....


(Anzeige in der Frankfurter Rundschau von Freitag, 5. März)

....oder doch eher Mario-Barth-Adepten?


(Beilage mit Technik-Werbung in der Frankfurter Rundschau von Freitag, 5. März)

Karstadt-Werber, entscheidet euch!


Linguistische Idiosynkrasien

Friday, March 5. 2010
Schöne Überschrift, oder? Ich hätte auch schreiben können "Sprachliche Eigenheiten", um unter diesem Titel mal ein bisschen zu lästern.

Wenn ich mich in Coach-/Trainer-/Psychodingsbums-Kreisen bewege, dann fällt mir immer wieder auf, dass diese Leute nicht mehr einen Thriller im Kino sehen oder einen Krimi lesen müssen, um etwas spannend zu finden. Denn spannend ist generell das, was der Klient gerade sagt oder macht, auf jeden Fall, aber nicht nur, wenn es irgendwas mit dem gerade besuchten Seminar zu tun hat.
Genau diese Leute, die in den 80er Jahren davon gesprochen haben, dass sie etwas betroffen macht, die reden jetzt darüber, wie sie etwas oder jemanden wahrnehmen. Sie sagen dann zwar nicht mehr, was das mit ihnen macht. Aber sie lassen es zu, sie lassen sich drauf ein, und am Ende lassen sie los.

Besonders reizend auch eine Metapher aus dem schönen Wandersport: Wieviele Ankündigungen zu Frauen-Unternehmerinnen-Messen oder Existenzgründer-Tagen habe ich schon gelesen, in denen irgendwas mit im Aufbruch vorkam?

Besonders mag ich es auch, wenn eine Gruppe von Dingen ganz keck mit "Irgendwas & Co" zusammengefasst wird. Wann war das mal originell? In der Frühsteinzeit?

Wagen wir also das Loslassen, schließlich sind wir ja alle im Aufbruch und finden das total spannend, das mit den Blogs & Co.

PS: Nix gegen Coaches - die andere Berufsgruppe, deren Vokabular ich häufig ausgesetzt bin, Consultants und Manager, die sind auch nicht besser. Die reden zum Beispiel davon, dass ja jemand etwas gar nicht abbilden könne, wenn er es einfach nicht auf die Reihe bekommt. Und das Thema müssen sie dann mal stressen, denn das ist ihre Pain. ;-)