Ob man wirklich twittern will ...

Wednesday, April 28. 2010
... und wenn ja, warum nicht, und was ich sonst noch zum Leben und dem ganzen Rest meine, erzähle ich dem geneigten Publikum demnächst in Stuttgart.
Genaueres weiß mein Gastgeber AKI - Arbeitskreis Information
Kommt in Massen!

M16

Wednesday, April 21. 2010
Dieses Schild haben wir neulich in einem Fenster in Quedlinburg gesehen:



Ob da wohl so gute Chancen auf einen Käufer bestehen?
Besonders schön finde ich übrigens auch den Namen des Modells. ;-)

Nach Quedlinburg kamen wir übrigens auf der Rückfahrt unserer verunglückten Harzreise. Altenau ist eines der verschlafensten Käffer, die man sich denken kann, dagegen ist ja Sontra noch eine Metropole. Abends um 10 ein Bier trinken? Vergiss es. Dazu muss man nach Goslar. Langlauf? Um 15:30 Uhr wird man am Skiverleih ruppig abgewimmelt mit dem Hinweis auf den Feierabend um 17:00 Uhr.
So sind wir dann einen Tag früher wieder gen Süden gefahren und haben außer der Weltkulturerbe-Stadt auch noch Wernigerode angesehen mit dem von Apotheken-Kalendern bekannten Rathaus-Motiv. Ja, ich mag sowas. Lang kanns nicht mehr dauern und ich mache Studiosus-Reisen mit lauter pensionierten Deutsch-Geschichte-Studienräten und Klavierlehrerinnen in braunen Strickröcken. Aber vorher besorge ich mir noch eine randlose Lesebrille mit goldener Kette. ;-)

Mixa

Saturday, April 17. 2010
Das allgegenwärtige Thema "Vulkanausbrach in Island[1] und wie es ganz ohne Nachtflugverbot himmlisch ruhig wird in Frankfurt" hat es ein bisschen aus den Schlagzeilen verdrängt, aber man liest weiterhin einiges zum Thema sexueller Missbrauch von Kindern in den diversen Institutionen. Gut so.
Heute bin ich über diverse Artikel zum Bischof Mixa gestolpert. Er hat nun also zugegeben, dass er früher durchaus Kinder geohrfeigt hat. Aber "schlagen" war das für ihn nicht. (Erinnert so ein bisschen an die Argumentation von Clinton, wonach er mit der Praktikantin.... wie hieß sie noch? ja keinen Sex hatte.)
Ich wäre die letzte, die einen Herrn Mixa oder die katholische Kirche oder körperliche Bestrafungen verteidigen würde, aber wenn ich dann lese, dass Claudia Roth und diverse weitere seinen Rücktritt fordern wegen dieser Geschichte, dann denk ich mir: Leute, lasst doch bitte mal die Kirche im Dorf. Nicht weil Ohrfeigen nicht schlimm wären, sondern weil, wenn das ein Rücktrittsgrund ist, so ziemlich jeder Pfarrer, Lehrer und auch die meisten Eltern, die vor den 68er Jahren mit Kindern zu tun hatten, mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt werden müssten.
Ich selbst, Jahrgang 1966, wurde öfter bestaunt wie das berühmte janusköpfige Kalb, wenn ich im Freundeskreis erzählt habe, dass ich nie, nicht ein einziges Mal von meinen Eltern "eine gefangen" habe, denn bei den meisten sah das anders aus. Tatsächlich haben wohl die meisten Erwachsenen vor 30 oder noch mehr Jahren Ohrfeigen nicht als Prügel angesehen - für letzteres hätte mal mindestens ein Stock oder Gürtel im Spiel sein müssen. Insofern nehme ich es dem Mixa schon ab, dass er subjektiv nicht gelogen hat.
Und wie lange ist es eigentlich schon verboten, Kinder körperlich zu bestrafen? Jahrzehnte sind das noch nicht, wenn mich mein Gefühl nicht trügt.
Die Empörung und die Forderung nach Konsequenzen sollte sich doch dann bitte eher an diejenigen richten, die den Opfern eine Mitschuld geben (von Hentig), die die 68er Bewegung dafür (mit-)verantwortlich machen oder denen auch ein Pogrom-Vergleich nicht zu dämlich ist.

[1] Hallo Nachrichtensprecher: Eyjafjallajökull spricht man übrigens "Eiafjatlajököttl" aus. Nein, man muss ja nicht alles wissen. Deshalb erklär ich es ja. ;-)

Wohlorganisiert...

Sunday, April 11. 2010
...geht es hier zu, sogar bei den Kröten.



Dank an Nik!