Berlin, dtl und Eichellecker

Am vergangenen Wochenenden waren wir mal wieder in Berlin. Anlass war die dtl-Party, aber für Berlin lohnt es sich immer wieder, das Wochenende nach vorne und hinten zu verlängern.

Weil Berlin-Marathon war, war die Zimmersuche nicht ganz so profan und Dirks Tipp mit der Fabrik hat leider nicht mehr weitergeholfen.

Die Alternative mit urbanem Flair: das Gästehaus der Deutschen Schreberjugend. ;-)
Okay, wirklich mondän oder trendig oder sowas ist es da nicht, stattdessen gab es fette Beute für die Deppen-Apostroph-Seite und eine ruhige, preisgünstige, absolut zentral gelegene "no frills"-Unterkunft.



Weil eine Weile nicht klar war, ob und wann und wo die dtler sich freitagabends treffen, haben wir ein Date mit zwei Leuten aus dem IRC gemacht: mit Jjfux und Schnepf haben wir uns am Prenzlauer Berg im Frida Kahlo getroffen. Von Herbst war nichts zu merken, wir konnten noch draußen sitzen - herrlich.
Eigentlcih wollten wir dann um Mitternacht uns noch mit den anderen im Freischwimmer treffen, aber das frühe Aufstehen am Freitag hat uns so nachhaltig aus der Bahn geworfen, dass wir geschwächelt haben und lieber zurück nach Kreuzberg gefahren sind.

Am nächsten Tag, dem Samstag, haben wir mit Christine zusammen Getränke gekauft, Grillkohle gejagt - und einen Auspuff-Endtopf verloren. :-(
Ab ging's dann zu Fuss und mit dem Rad und beladen mit Zentnern von Lebensmitteln an den Müggelsee, wie schon die Jahre zuvor. Und auch hier war das Wetter bilderbuchhaft - wir hätten auch noch baden können. [Fotos folgen]

Am Sonntag dann beim Frühstück im Treptower Park kam es endlich zu on topic-Aktivitäten. Christine L. (33) aus M. leckte die Eichel von Ronald W., (32) aus B. Einer unserer Paparazzi konnte das Ereignis im Bild festhalten.



Ich war dann noch in der Fotoausstellung "After the fact" im Martin-Gropius-Bau und anschliessend zur Austellung "Topographie des Terrors".
Und abends haben wir uns dann mit Luna^tic im Bergmann 103 getroffen und über gemeinsame Bekannte abgelästert. ;-).

Eigentlich wollte ich ja viel mehr Kultur mitnehmen, aber zur Charité ins Medizinhistorische Museum haben mich meine Beine am Sonntag nicht mehr getragen. Für die Leonardo da Vinci-Ausstellung im Art Center an der Friedrichstraße hat es dann am Montag aber doch noch gereicht - auch wenn die 9 EUR ganz schön happig waren für die zwar interressante, aber doch recht übersichtliche Ausstellung.
Kurz vor der Abreise dann noch ein letztes Wiedersehen mit den dtlern, oder jedenfalls einem Teil davon, mit Ina, Edith, Mathias, Maria und Dirk im Tim's kanadischen Deli.

Fazit:
  • Frankfurt ist ganz hübsch - aber Berlin ist eine Stadt
  • Ich muss mehr bloggen, denn das hier liest sich wie ein Schüleraufsatz (hoffentlich nur mangels Übung)

Trackbacks

  1. Reden ist Schweigen, Silber ist Gold

    Seit einiger Zeit gibts ja eine besondere Konserven-Variante: den Zwiebelfisch von Bastian Sick. Für mich, die ich schon immer gerne Sprachkritisches gelesen habe, wie z.B. die Bücher von Wolf Schneider, ist das natürlich ein Quell der Freude. Und dann

Comments

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  1. Marc 'Zugschlus' Haber says:

    Über wen wurde im Bergmann abgelästert?

  2. thilde says:

    War nur ein Bait, Marc - um endlich deinen ersten Kommentar in diesem Blog einzufahren.

    Hat ja funktioniert. ;-)


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