<rant>Die allgemeine Lage</rant>

Ich muss mal wieder ein bisschen herumweinen.... Eigentlich ist alles ganz prima, aber im Moment ist das Leben auch etwas mühselig.

Und woran liegt das? An vielen Kleinigkeiten.

Der Laptop, für den mir Martin zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt hat, ist leider mit erheblichen Defekten geliefert worden und muss zurückgeschickt werden. Dabei ist ein neuer Laptop längst überfällig, der alte mit seinem lauten Lüfter nervt.

Zur Post bringen muss ich auch das Babyreisebett, das ich im Dezember für Janna bei Ebay geschossen hatte. Leider hatte die Verkäuferin vergessen, in ihrer Artikelbeschreibung darauf hinzuweisen dass das Bett nur für Babies bis 9 Monate und 9 kg taugt (und eben nicht für Babys und Kleinkinder allgemein, wie es in der Beschreibung stand) - so dass sie da schon rausgewachsen ist mit ihren jetzt 10 Monaten, bevor sie es das erste Mal benutzen konnte. Leider war ich für eine Reklamation zu spät dran, und so blieb mir nur, das Teil mit Verlust weiterzuverkaufen.

Tja, dann haben wir noch Kleidermotten in der Wohnung. Letztes Jahr um diese Zeit schon mal, dann ließen sie sich mit Pheromon-Fallen und Lavendel ganz gut eindämmen, bis sie fast weg waren. Aber jetzt zu Beginn des Frühlings kommen sie wieder und nerven. Wir werden da wohl mal richtig mit der üblen chemischen Keule ranmüssen - *nerv*. Hoffentlich liegen wir mit unserem Verdacht daneben, dass sie sich im Dämmmaterial hinter der Holzverkleidung des Dachstudios verstecken.

Dann meine Coaching-Unternehmung - es läuft immer besser und besser, es melden sich ständig neue Interessenten und viele davon werden auch Kunden. Bloss: das ist richtig Arbeit! Vorbereitung, Organisation des Termins, Nachbereitung, Rechnungen schreiben - ich bin total am Rotieren. Dazu kommt: Ich bin selber teils nicht recht zufrieden mit dem, was ich meinen Kunden biete, auch wenn sie selber das anders sehen. Ich erwarte unbewusst wohl Wundertaten von mir und bin unglücklich, wenn das nicht klappt. Jaja, der Perfektionismus - in anderen Lebensbereichen hab ich ihn erfolgreich bekämpft, hier taucht er wieder auf. Aber wo ich wirklich besser werden muss, das ist meine Selbstorganisation, ich muss vieles automatisieren, effizienter gestalten. Oder eine Hausfrau heiraten ;-)

TJa, und neben all dem anderen gibt es dann da noch die Extra-Projekte: meine Mutter will umziehen in eine zentraler gelegene, kleinere Wohnung. Das bedeutet: mein Elternhaus muss entrümpelt werden, die Sedimente aus 40 Jahren sind abzutragen, und dann heißt es Käufer finden. Der Umzug meiner Mutter und evtl. noch eine Renovierung der neuen Wohnung muss auch noch organisiert werden - und ratet mal von wem?

Außerdem willlich ein Buch schreiben, führe schon Vorgespräche - aber auch das will bewältigt sein, schon rein zeitlich. Ideen habe ich genug ;-)

Das sind die Gründe, warum ihr hier immer mal wieder und gerade zur Zeit wenig lest. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten :-)

Trackbacks

    No Trackbacks

Comments

Display comments as (Linear | Threaded)

  1. Dirk Deimeke says:

    Das hört sich wie plakative Parolen an, hilft aber beispielsweise mir, mein Arbeits- und Privatpensum in den Griff zu bekommen.

    Versuche eines nach dem anderen und nicht alles gleichzeitig, auch wenn Frauen das besser liegt.

    ToDo-Listen sind doof, aber sie helfen.

    100% Perfektion wirst Du nie erreichen, 80% reichen. Alles andere macht Dich unglücklich.

    Viel Erfolg!

  2. Thilde says:

    Tja, leider kann man das alles nur bedingt nacheinander schalten - das sind teilweise keine "abendfüllenden Beschäftigungen", sondern eher Dinge, wo man halt am Ball bleiben muss, immer wieder dies und das machen, Reaktionen abwarten, nachhaken. Und in der Wartezeit kann ich nicht Däumchen drehen.

    Ne Todoliste habe ich, ohne die ginge es gar nicht - manchmal allerdings hab ich das Gefühl, dass ich mehr meine Todoliste administriere als irgendwas anderes.

    Egal - jetzt gehts weiter mit der Arbeit Ärmel aufkrempel

  3. Dirk Deimeke says:

    Mir hilft "Remember the milk" bzw. http://www.rememberthemilk.com/

  4. Thilde says:

    Ja, das hab ich in deinem blog gelesen. Einerseits verlockt mich so etwas sehr - andererseits hab ich Schiss, meine Daten, mein "Gehirn" online zu stellen. Was ist, wenn ich mal offline bin? Wer hat da Zugriff auf meine Daten?

    Erstmal nur so ein Bauchgefühl - ich habe mich da noch nicht weiter schlaugemacht, geb ich zu.

    Momentan probiere ich auch, die "Zyklus-Methode" aus dem Buch "Zeitmanagement für Sysadmins" auf meine selbstgestrickte Todoliste zu übertragen. Mal sehen, vielleicht bringt das ja entscheidende Verbesserungen. Und ich glaube, darum wird es auch in meinem nächsten Blogartikel gehen.

  5. Dirk Deimeke says:

    Da gebe ich Dir Recht. Ich bin davon auch noch nicht zu 100% überzeugt, meine Daten woanders zu lassen. Allerdings habe ich noch kein Programm gefunden, dass das für mich vernünftig abbildet.

    Die Zyklus-Methode verlangt unglaublich viel Disziplin. Ich werde da auch noch einen neuen Anlauf nehmen.


Add Comment


Enclosing asterisks marks text as bold (*word*), underscore are made via _word_.
Standard emoticons like :-) and ;-) are converted to images.
E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.

To prevent automated Bots from commentspamming, please enter the string you see in the image below in the appropriate input box. Your comment will only be submitted if the strings match. Please ensure that your browser supports and accepts cookies, or your comment cannot be verified correctly.
CAPTCHA 1CAPTCHA 2CAPTCHA 3CAPTCHA 4CAPTCHA 5