Des Rätsels Lösung

Gestern hatte ich einen gewaltigen Aha-Effekt. Und das kam so:
Schon seit einigen Monaten hatte offenbar die Batterie des rosaroten Spielmobils Inkontinenzprobleme - das heißt, sie wurde überdurchschnittlich schnell leergesaugt, ohne plausible Erklärung. Sehr oft sprang das Auto erst beim zweiten Mal an, oder ging beim ersten Mal wieder aus. Egal, ob mit angeschaltetem Abblendlicht oder ohne, egal ob mit betätigtem Blinker oder ohne, egal ob Scheibenwischer an oder aus. Am Standgas lag's auch nicht. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden, nach 150.000 gefahrenen Kilometern das Auto nun langsam in die ewigen Jagdgründe schicken zu müssen.
Aber gestern kam ich dem Problem auf die Spur: seit einem Wassereinbruch hinterm Armaturenbrett funktionieren einige Lämpchen nicht mehr - was etwas irritierend ist, aber man gewöhnt sich dran. Und so konnte es geschehen, dass der denkbar größte Verbraucher, die Heckscheibenheizung nämlich, permanent angeschaltet war. Flugs ausgeschaltet das Ding - und ich wette, die Probleme mit dem Anlassen tauchen nicht mehr auf.
Trotzdem wird sich natürlich über kurz oder lang die Frage stellen, welches Auto der Nachfolger vom Y wird. Der A2 gefällt mir ja gut, aber der wird nicht mehr hergestellt und ich würde schon gerne etwas nicht allzu Altes fahren. Any ideas von der Leserschaft, was man sich kaufen könnte, wenn die wichtigsten Kriterien Zuverlässigkeit, handliche Größe, wirtschaftlicher Betrieb sind?

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Comments

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  1. Marc 'Zugschlus' Haber says:

    Die beste Optikerin von allen fährt einen Hyundai Getz, der ist für einen Reisbrenner eigentlich ganz OK. Und billig genug, um ihn ggf. auch neu zu kaufen, wenn man ihn noch kaufen könnte.

    Darf ich noch fragen, warum Du knapp zwei Monate nach dem Ende der staatlichen Umweltprämie auf die Idee kommst, dieses seit fünf Millionen Jahren auf Dich zugelassene Fahrzeug in die ewigen Jagdgründe zu schicken?

  2. Thilde says:

    "Reisbrenner" - LOL.

    Zu deiner Frage: Ich bin entschlossen, das Auto zu fahren, bis es mir definitiv zu unzuverlässig wird (vulgo: auseinanderfällt), weil ich eigentlich keine Lust habe, mich damit zu beschäftigen.
    Insofern hat mit die Umweltprämie wenig interessiert, zumal da zu hören war (aus Kreisen, die sich dafür mehr interessieren als ich), dass viele nach dem Motto "Gier frisst Hirn" agiert haben, die sich wegen der Prämie nun auf den Autokauf gesturzt haben. Oder mit anderen Worten: die Umweltprämie macht das Auto nicht X tausend Euro billiger, sondern die angebotenen Preise werden von vornherein höher kalkuliert, sodass man mit Umweltprämie dann auf nen Preis kommt, den man mit etwas Verhandlungsgeschick auch schon vorher hätte erzielen können.


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