Gute Vorsätze...

Schon öfter hab ich hier angekündigt,dass ich wieder öfter was schreiben würde, und nie hab ich es länger durchgehalten.
Das hat viele Gründe, unter anderem den, dass ich mit Facebook, Xing und Twitter so viele Möglichkeiten habe, mich öffentlich zu äußern, wie es undenkbar war, ich als ich um 2005 mit diesem Blog startete. Zum anderen scheue ich vor dem zeitlichen Aufwand, den ein längerer Artikel mich kosten würde, doch oft zurück, und like lieber zwischendurch was irgendwo oder zwitschere einen schnellen Geistesblitz in die Welt.
Aber das ist flüchtig und versickert irgendwie in den Tiefen der Timeline. Naja, ihr kennt die Argumente alle, die für selbstgehostete Inhalte sprechen, betrachtet sie auch hier als gesagt.
Meine Idee jetzt ist es jedenfalls, etwas aufzugreifen, was ich z.B. bei Dirk Deimeke regelmäßig sehe: Linkdumps oder Linkstorms. Vielleicht wird darüber das Blog ja wieder mehr zu einer lieben Gewohnheit.

Hier also eine kleine Auswahl Lesefrüchte aus den vergangenen Tagen.

Ich hatte mal wieder eine Interviewanfrage, angeregt durch meinen Vortrag bei der GUUG in München - ich möge doch einmal etwas dazu erzählen, wie man als Freelancer zu einem Folgeprojekt kommt. Das ist dabei herausgekommen: mein Interview mit Freelance.de

Seit wir einen Balkon haben, gehe ich das mit dem Grün in der und um die Wohnung mit etwas mehr Umsicht an als die Jahre davor. Mit Oster- und Weihnachtskakteen hatte ich bisher wenig Glück, besonders ein Exemplar, das ich von meiner Mutter "geerbt" hatte, machte sich nicht gut. Ich dachte schon an den Mülleimer.
Dann habe ich aber den Rat diverser mit grünem Daumen ausgestatteter Experten beherzigt und das Exemplar ins kühle Treppenhaus gestellt und siehe da, kaum ein Jahr später blüht er, als gäbe es kein Morgen:

Man sieht es nicht so gut, aber es sind um die 20 Blüten, die das Kerlchen trägt - ich bin beeindruckt und begeistert!

Auch recht angetan bin ich von meiner aktuellen Sanitär-Lektüre: IT-Freelancer - ein Handbuch nicht nur für Einsteiger von Thomas Matzner und Ruth Stubenvoll. Ich bin noch nciht ganz durch, da es wie angedeutet immer nur in kurzen Abschnitten gelesen wird, aber alles Wichtige scheint vorzukommen und was ich bisher gelesen habe, ist wirklich plausibel verargumentiert und sehr praxisnah dargestellt. Leseempfehlung!

Eigentlich eine Spielerei als Kontrast zu den immer wieder neuen und diesmal aber wirklich umfassenden Persönlichkeits- und Potentialtests, aber mit einigen wertvollen Denkanstößen und Literaturhinweisen ist der "Karrieromat". Natürlich kann es mit so wenigen Fragen keine konkrete Jobempfehlung hinten rausfallen, aber das leisten "ernsthafte" Analysen auch nicht. Macht Spass, den kleinen Test mal auszuprobieren und zumindest einen Aspekt der Berufswahl so zu durchdenken.

Und schließlich: Die "Speakerinnenliste" hat das Ziel, ähnlich wie die Women Speaker Foundation, mehr Präsenz von Frauen in Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Key Notes und überall sonst zu fördern, wo Expertise an die Öffentlichkeit gelangt. Diesem hehren Ziel ist es geschuldet, dass ich über den unsäglichen Denglisch-Auswuchs "Speakerinnen" hinwegsehe. Ich hab mich eingetragen und harre der Dinge, die da kommen mögen. Schadet nix und kostet auch nix, wir werden sehen (oder gesehen werden). ;-)

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