Rausgucken...

Thursday, August 12. 2010
...kann man schon mal, wenn der Blick so ist.



Direkt unter mir das Gleisfeld:


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Seltsam...

Wednesday, March 10. 2010
Heute mittag auf der Rolltreppe zur S-Bahn im Hauptbahnhof. Vor mir betreten eine ca. 55 jährige Frau und ein alter Mann die Rolltreppe. Er wirkt etwas verlangsamt und tranig, aber nicht klapprig oder hinfällig, auch wenn sie ihn untergehakt hat. Sie stehen direkt nebeneinander und blockieren die gesamte Breite der Treppe - da ich nicht in Eile bin, wundere ich mich etwas, bleibe aber einige Stufen hinter ihnen und einem einzelnen Mann stehen.
Da kommen von hinten zwei junge Männer, mediterrane Haar- und Hautfarbe, Baggy Pants, Lederjacke, Kevin-Kuranyi-Koteletten, erkennbar in Eile überholen sie mich, laufen links die Rolltreppe hinunter.

Wie geht die Geschichte weiter?

Ein Klick verrät's.


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Im falshcen Film

Sunday, January 17. 2010
Gestern haben wir uns ja relativ spontan entschlossen, mal wieder ins Theater zu gehen - auch gestern fiel die Wahl, wie bei uns meist, auf irgendeine Form von Kleinkunst. Diesmal war es das Improvisationstheater in der Brotfabrik, klang äußerst vielversprechend und ein Anruf ergab, dass Abendkarten an der Kasse kein Problem sein dürften. Im Januar sei es immer noch recht ruhig. (Die Argumentation erschien mir zwar nicht besonders einleuchtend, aber sie wurde sehr überzeugend vorgetragen).

Also machten wir uns gegen 20 nach 7 auf den Weg - was sich dann allerdings als etwas knapp erwies angesichts einer Großbaustelle am Industriehof/Fischstein und einem sehr irreführenden, fast schon boshaften Parkhinweisschild, das uns auf den Parkplatz des Brentanobads verwies. Dass der seit Monaten, ja vielleicht schon Jahren, mit einer Schranke verschlossen ist und nur im Betrieb, wenn das Schwimmbad offen hat, nun ja, das sind offenbar Details. Nachdem wir einige Ehrenrunden gedreht hatten, kamen wir dann doch noch an der Brotfabrik an, fanden auch den perfekten Parkplatz fast direkt vor der Tür - allerdings keine Sekunde zu früh.

Also schnell über den Hof, zum Treppenaufgang, den ich ja schon von meinen Besuchen beim Webmontag kenne, der hier regelmäßig stattfindet (übrigens morgen auch wieder!). Am Fuss der Treppe eine Ticketverkäuferin, die auf unsere Frage auch bestätigt, dass es hier die Karten für das Impro-Theater gibt und uns bereitwillig welche verkauft. Oben ist es erstaunlich voll, auf den Karten steht "freie Platzwahl" - also erhöhte Aufmerksamkeit und schauen, dass man nicht hinter einem Pfeiler oder in der ersten Reihe landet, wo man dann garantiert auf die Bühne geholt wird.

Wir drängen uns also über eine enge Treppe in einen kleineren Saal in den zweiten Stock, dahin, wo alle hindrängen - der große Saal im ersten Stock war verwaist.
Wir hätten ja schon misstrauisch werden sollen, dass wir mit unsrer Anwesenheit den Altersschnitt ungefähr halbiert haben. Wurden wir aber nicht. Erst die ersten Szenen, der Text in Reimform, das glitzernde "Robert"-Transparent über der Bühne ließen den Groschen fallen: wir waren in eine Aufführung zu Ehren des genialen Robert Gernhardt geraten, wo seine Gedichte zu einer losen Folge von Szenen verarbeitet worden waren. Grmpf. Nix gegen Gernhardt, im Gegenteil. Aber so war das nicht geplant!
To cut a long story short: Rausgehen war nicht mehr möglich, Pause gab's keine, also blieben wir, wo wir waren und amüsierten uns auch halbwegs gut.
Nach der Vorstellung wollte ich es aber doch nochmal wissen, was da nun schiefgelaufen war und befragt die Kolleginnen hinten am Mischpult, wo wir denn eigentlich hingemusst hätten. Die waren schwer amüsiert, dass wir wie die Jungfrau zum Kinde dazu gekommen waren, eine Vorstellung zu sehen, die seit Monaten ausverkauft war und für die die Leute lange Schlange stehen mussten.
Wir sind dann noch ein Stockwerk tiefer gegangen und die Vorstellung vom Ampere-Theater lief auch noch, und so hockten wir uns für die letzte halbe Stunde dazu. Sehr schnell wurde klar, dass wir mit dem Gernhardt offenbar sogar die bessere Wahl getroffen hatten. Wir waren einhellig der Meinung, dass die Truppe eher so mittel war - kein Vergleich zum Beispiel mit "Theatersport", die wir mal in Karlsruhe gesehen hatten. Egal. So hatten wir also gestern durch eigne Dussligkeit zwei Vorstellungen, oder einskommafünf zum Preis von einer. Kann man nicht meckern.

Den Heimweg auf 2 Sommer- und 2 Winterreifen haben wir dann auch noch unfallfrei geschafft trotz ein paar Zentimetern Neuschnee, die in den zwei Stunden gefallen waren und eine geschlossene Schneedecken bildeten.

So. Und heute geht's mal wieder ins Caricatura-Museum, Titanic-Titelbilder angucken.

Täschner

Thursday, April 2. 2009


Als ich vor dreieinhalb Jahren angefangen habe, dieses Blog zu füllen, war meine Idee, vorwiegend über lustige, witzige, nette, angenehme, erfreuliche Dinge zu schreiben - für meinen Geschmack gab's und gibt's schon genug Blogs, wo ein wohlfeiler Salon-Revoluzzer-Gestus gepflegt oder über die achso unerträglichen Mitmenschen, die Bahn, das Wetter und den ganzen Rest gejammert wird. Nicht noch einer, oder jedenfalls nicht von mir.
Diese  Linie hab ich nicht immer so klar durchgezogen und mich manchmal anstecken lassen von den allgegenwärtigen Rants. Heute aber gibt's mal wieder was durch und durch Positives zu berichten.
Und zwar war das so: Vor fast 10 Jahren hab ich mir  - ich glaube, es war anlässlich einer Beförderung? oder eines Projektabschlusses? - wie auch immer, ich habe mir eine Aktentasche gekauft. Groß, schwarz, genug Platz auch für Laptop, klassisch, von Picard - und 600 DM teuer. Ein heftiger Betrag damals für mich. Ich bin lang um sie rumgeschlichen, aber dann hab ich mir einen Ruck gegeben und sie gekauft und gefreut wie ein Schneekönig
Die Freude währte nicht lang, weil sich gleich in den ersten Wochen Probleme mit den Beschlägen zeigten - und obwohl ich den Bon nicht mehr hatte, waren meine Enttäuschung und mein Frust so stark, dass sie mich mit einer sehr entschlossenen Laune bis an den Tresen des Ladens getrieben haben und die Verkäuferin ohne langes Hin und Her dazu, mir kostenlos Ersatz zu beschaffen.
Aber auch da war der Wurm drin: nach nur wenigen Monaten waren die unteren Ecken ausgerissen, alle vier, und zwar nicht die Naht, sondern das Leder. Außerdem ist eine Befestigung gebrochen, an der Karabinerhaken des Schultergurt befestigt war.
Diesmal war der Ärger nicht mehr groß genug, um die Trägheit und Resignation zu überwinden, und ich bin noch ein Weilchen damit herumgelaufen, bis ich die Tasche dann in die letzte Ecke des Schranks gepfeffert und dort einstauben lassen habe. Seither bin ich mit irgendwelchen Kompromissen beholfen, 0815-Laptop-Tasche, Schreibmappe mit Reißverschluss, alles irgendwie nicht so das Gelbe vom Ei. Aber wozu wieder was Schönes kaufen, wenn doch auch die Tatsache, dass man richtig Geld in Markenware investiert, nicht dazu führt, dass man was Gutes kriegt, was auch hält?
Irgendwo auf meiner langen, langen To Do-Liste steht seither ein Item: "Aktentasche? Reparieren lassen, neu?"
Reparieren lassen ist gar nicht so einfach:
Ein Schuster kann sowas eher nicht - ein Mister Minit sowieso nicht, aber auch ein richtiger Schuster hat eher nicht die geeigneten Werkzeuge für sowas.
Ein Sattler schon eher - aber wenn es welche gibt, dann sind sie meistens auf Autopolster spezialisiert.
Ein Täschner - das wäre das Richtige. Nur leider gibt es kaum noch welche. Sucht man danach, werden einem die üblichen Läden angezeigt, die primär am Verkaufen von Neuware interessiert sind.
Und Dolfi. Dolfi 1920 ist ein Unternehmen gar nicht so weit von hier, im unwirtlichen Gutleut-Viertel in einem Hinterhof, mit einem ganz speziellen Geschäftsmodell: Sie reparieren Transportschäden an Koffern und Reisetaschen von Fluggästen im Auftrag von Fluglinien und haben damit wohl einen gewaltigen Marktanteil. Diese pfiffige Geschäftsidee und wohldefinierte Marktnische alleine macht mir den Laden schon mal sympathisch.
Aber damit nicht genug: sie arbeiten auch für Privatleute, man kann montags bis samstags hinfahren und wird kompetent beraten. Am Samstag hab ich die Tasche hingebracht, am Dienstag war sie fertig, und sie ist gut geworden! Und der ganze Spass hat nur 25 Euro gekostet.
Nur für das Problem mit der Öse hatten sie keine Lösung - die Ersatzteile, die sie dort vorrätig halten, sind halt doch eher was für strapazierfähige Koffer und weniger für filigrane Lederteile. Aber durch diese gewaltige positive Entwicklung hab ich auch wieder Energie, mich zu kümmern - sicher finde ich im Usenet oder sonstwo jemanden, der mir sagen kann, wo ich sowas bekomme? Oder vielleicht hat sogar einer meiner Leser hier eine Idee? Drannähen kann's der Schuster dann ja.
Achja: Gefunden hab ich Dolfi übrigens über die Gelben Seiten, ganz unoriginell. Trotzdem finde ich, dass der Reparaturführer der FES-Frankfurt, in dem Betriebe, die noch Dinge reparieren, statt nur neue zu verkaufen, eine gute Idee ist, und dorthin hab ich die Firma auch gleich gemeldet.

Winternacht

Monday, January 26. 2009

Gezwitscher - Korrektur -

Tuesday, December 9. 2008
Korrektur
Ich muss meinen Artikel ergänzen, bzw. korrigieren:
Das Twitter-Buch (das ich im übrigen seit heute besitze) ist nicht nur das Werk von Neezee, sondern natürlich auch von Nik!



Kein Wunder, denn das ist die Killer-Application des Jahres 2009 (oder schon 2008?), jedenfalls wenn man den Aussagen auf dem gestrigen Girl Geek Dinner folgen will, wo die Mehrheit der Teilnehmer bei ihrer Vorstellung, gefragt nach den Tags, die sie sich geben würden, ihren Twitter-Namen nannten.
Wie auch immer, ihr könnt mir einfach folgen und euch das Gezwitscher von Tausenden Stimmen in den Ohren klingen lassen und dann entscheiden, ob ihr davon gaga im Kopf werdet oder Addicts.
Dank an Neezee, dass sie mich auf die Idee gebracht hat. Und wer mit Twitter (noch) nix anfangen kann, darf gern einen Blick in ihr Buch werfen.

Webmontag F und wo ich noch so bin

Friday, September 5. 2008
Leider schaffe ich es erst heute, von der Veranstaltung zu berichten, bei der ich am Montag war.

Der Webmontag ist Veranstaltungsreihe, die schon eine gewisse Tradition nicht nur in D hat, die aber bisher total an mir vorübergegangen ist. Der Kontakt kam durch den Verlag zustande und schnell waren Darren und ich uns einig, was der Gegenstand meines Vortrags sein sollte "Survival Guide: Als Geek überleben in einer techie-feindlichen Welt". Eigentlich ist ja das Thema der Webmontage im engeren Sinne das Web 2.0 und im weiteren Sinne das Internet im allgemeinen - aber wie ich es schon fast gewohnt bin, wird mein Thema zur Auflockerung sonst eher technischer Slots gerne genommen.


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Spaziergänge

Saturday, August 16. 2008
Unsereiner läuft da einfach so, ganz unbedarft durch die Gegend, guckt ein bisschen rum und denkt sich nix dabei - obwohl es doch eine Spaziergangswissenschaft gibt! Das ist kein Scherz, "Gut zu Fuß. Die Spaziergangswissenschaft. Sehen, erkennen und planen" so lautet der Titel eines internationalen Kongresses, den die Stadt Frankfurt in Kürze veranstaltet. Eingeladen sind unter anderem Architekturtheoretiker und freiberufliche Spaziergangswissenschaftler. Vielleicht sind das die Berufe mit Zukunft? Da hat man dann wenigstens was Eigenes.

Eiskalt & herzlos

Wednesday, May 7. 2008
Heute morgen am Griesheimer S-Bahnhof gesehen:



Bin ich eine kaltherzige Ignorantin, wenn ich dieses Konzept bizarr finde? Ein Tiergottesdienst? Wie belieben?
Ich mag Viecher echt gerne, jede Katze kommt sofort zu mir und jeder Hund will von mir gestreichelt werden, und ich guck auch täglich auf Cute Overload schnuffige Katzen und goldige Welpen an, aber das hier finde ich echt seltsam.

Beobachtungen in der Eisdiele

Monday, May 5. 2008
Gestern war hier super-Wetter und so habe ich die Chance genutzt, mal wieder das Fahrrad ein bisschen Gassi zu führen.

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Kleidersammlung kreativ

Monday, April 28. 2008

Heute beim Weg zum Coaching-Termin war ich ganz verblüfft, vor unserer Haustür einen Wäschekorb vorzufinden. Ich wollte mich schon über das grassierende wilde Sperrmüllablagern mokieren, da fiel mir der eingeklebte Aufkleber einer Altkleidersammlung namens "Bolivianisches Kinderhilfswerk" oder so ähnlich auf.

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NdM Revisited

Sunday, April 27. 2008
Gestern war mal wieder Nacht der Museen, und obwohl ich schon durch meinen vormittäglichen Workshop zur "Kollegialen Fallberatung" und den anschliessenden Bürobesichtigungstermin fast meine Tageswegstrecke verbraucht hatte (also die Strecke, die ich schmerzfrei laufen kann), hab ich mich entschlossen, mal wieder mitzugehen.

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was ganz Ekliges

Friday, January 11. 2008
"Einer von fünf Menschen is a Chines" heißt es bei Badesalz. Hier in der Straße müssten es eigentlich mehr sein, jedenfalls wenn man bestimmte Gewohnheiten betrachtet, die Chinesen dem Vernehmen nach so haben. Gestern abend, als ich so gegen halb zehn nach hause kam, ist nämlich was unbeschreiblich Ekliges passiert:

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think positive

Saturday, October 6. 2007
Einer der Gründe, warum ich mit diesem Blog damals angefangen habe, war mein Wunsch, dem in der Blogosphäre allgegenwärtigen und unoriginellen Ranten einen Blick auf die Bright Side of Life entgegenzusetzen. Irgendwie ist nicht so richtig was draus geworden - nicht weil es nichts gäbe, was wirklich erfreulich wäre in meinem Leben, sondern eher, weil diese Erlebnisse häufig deutlich mehr von meinem Privatleben preisgeben, als ich in aller Öffentlichkeit nachlesbar haben will.
Wie dem auch sei - gestern war ein Tag, dem man so oder so sehen kann....


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Giftgasgefahr?

Sunday, September 9. 2007
Schild an einer Hauswand in Höchst:



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