Braves Kind im Bergdorf

Wednesday, May 27. 2009


My authentic japanese name is

山村 Yamamura (mountain village) 直子 Naoko (obedient child)
.



Real japanese name generator


Und wie heißt du?
(gefunden über http://eeto.org/)

Japan: Onsen

Sunday, February 22. 2009
Einiges in Japan hat mir sehr gut gefallen, außer Onigiri zum Frühstück, ultrafrischen Sushi und den omnipräsenten Conbini auch die Institution Onsen: öffentliche Bäder, meist an natürlichen heißen Quellen gelegen, oft landschaftlich sehr schön und der Ort, um ultimativ zu entspannen. Die meisten Onsen sind geschlechtergetrennt, so auch dieser hier, den Martin fotografisch festhalten konnte:





Aber wie überall sonst in Japan auch, gibt es auch hier ein ausgeklügeltes Regelwerk:



Einleuchtend auch ohne Kenntnis von Katakana oder gar Kanji, oder? ;-)
Übrigens gibt es keine Regel, die verlangt, dass man sein Handtuch auf dem Kopf lagern muss. Das machen die Japaner einfach so. ;-)

Ordnung, wohin man schaut

Friday, February 20. 2009
Ich erwähnt ja schon: Japan ist das Land der gelebten Regeln. Das macht auch vor Kindern nicht halt.
Diese Kinder trafen wir in einer Mall:



Wir früher mussten uns ja im Kindergarten nur in Zweierreihen anstellen - die Kurzen hier halten sich auch noch an einem farbenfrohen Plastikgeschirr fest, und so geht auch mit nur einer Erzieherin als Begleitung niemand verloren. Wundert es da noch jemanden, dass in Japan auch Demonstranten in Reih und Glied gehen?

Ob sie wohl auf dem Weg zurück in den Kindergarten.... ähm, in das Education Center waren?

Der Hund von heute

Wednesday, February 18. 2009
Was ein echter Großstadthund ist, der hat auch mal einen Bad hair day. Doch da gibt es Abhilfe:

Japan: Bahnfahren

Tuesday, January 20. 2009
Bahnfahren in Japan mit Bahnfahren in Deutschland zu vergleichen ist so, als vergliche man einen Schulausflug einer Grundschulschulklasse der fünfziger Jahre mit dem Gedrängel am Samstagnachmittag auf der Zeil.
Ja, in Japan geht's weitaus geregelter zu als hier - obwohl Deutschland ja nun nicht gerade als Land der Anarchisten gilt, was das angeht.

In Japan diffundiert man zum Beispiel nicht einfach irgendwie in einen Zug - dort weiß man nicht nur schon vor der Fahrt, in welchen Wagen man einsteigt, sondern entscheidet sich auch noch vor dem Eintreffen des Zugs für die Tür, die man nehmen wird und reiht sich in die dortige Schlange ein. (Okay, in Zweierreihen anstellen, darauf verzichten sie dann doch)

Genau dafür gibt es Markierungen auf dem Bahnsteig und auf den Zentimeter genau exakt dort halten die Züge auch. Welcher Wagen der richtige ist, ist auch nicht schwer zu entscheiden: in einigen sind die reservierten Sitze, in anderen die nicht-reservierten, und welche das sind, wir ungefähr achtzehnmal vorher per Lautsprecher durchgesagt und auch auf den Zuganzeiger-Tafeln[1] angezeigt.

Ein japanischer Zugbegleiter verbeugt sich übrigens, wenn er einen Wagen betritt, vor seinen Kunden, und wiederholt das, wenn er den Wagen verlässt.

Ein besonders lustiges Schauspiel vollzieht sich an manchen Sackbahnhöfen oder wenn sonst der Zug die Richtung wechselt - dann werden die Sitzreihen im Shinkansen umgedreht, sodass die Sessel in Fahrtrichtung zeigen. Genau dieser Umstand ist es auch, der für eine wirklich komfortable Beinfreiheit auch in der zweiten Klasse sorgt.

Hab ich schon erwähnt, dass keine Uhren gebraucht werden, weil die Züge, und zwar alle, die ich erlebt habe, auf die Minute pünktlich sind? Gleisänderungen oder gar Ausfälle scheint's auch nicht zu geben.

Wermutstropfen: Selbst in einer der grössten Städte der Welt, einer Metropole mit Trendsetter-Kaliber, kann man mit einer ausländischen Kreditkarte keine Fahrkarte der JR bezahlen. Die Suche nach einem Geldautomaten, der die benötigten Yen ausspuckt, wenn man ihn mit einer nicht-japanischen Kredit- oder EC-Karte füttert, kann dann auch schon mal eine Stunde dauern und an der Rezeption eines Hotels enden, das netterweise auch mit europäischen Touristen rechnet.

[1] Die mitlesenden Pufferküsser wissen, was gemeint ist - oder?

Japan: Hunde und andere Seltsamkeiten

Saturday, January 3. 2009
Jetzt bin ich hier schon fast 2 Wochen und habe schon so manches Seltsame erlebt und gesehen: Mädels im Gummistiefel-Look oder mit Kniestrümpfen bei Temperaturen kurz über null Grad, beheizte Klobrillen, künstliches Vogelgezwitscher auf Bahnhöfen - aber einer der vorderen Plätze in der Hitliste der Seltsamkeiten wird eingenommen vom Thema "Kanine Konfektion" oder einfach: Hunde in Kleidchen. Was meinen Glauben echt erschüttert hat: mittlerweile trägt der modebewusste japanische Großstadtkläffer deutsche Markenkleidung:



(gesehen heute in Miyajima bei Hiroshima)

Natürliche Schönheit

Wednesday, November 26. 2008
Die liebe Thilde fordert mich ja ständig auf, mal was zu bloggen. Seit Ende Oktober bis Mitte Januar bin ich ja in Japan zum Arbeiten und Land kennenlernen. Da gibt es natürlich viel bloggenswertes. Dieses Schild habe ich vor einigen Wochen in Kyoto gefunden. War wirklich schön dort...