Autofahren in Kalifornien

Sunday, November 8. 2009


Auf Wunsch von Herrn M. aus B. fang ich jetzt endlich mal an, ein bisschen was aus den USA zu erzählen - der ultimative Überblicksrtikel zur gefahrenen Route, der mich bisher davon abgehalten, loszulegen, weil doch etwas aufwendiger, ist noch nicht geschrieben, folgt aber in Kürze.
Heute schauen wir mal auf den Straßenverkehr in den USA. Für mich gab es doch einige Aha-Erlebnisse. Ein paar Aspekte:
Fahrstil: Über weite Strecken sind die Autofahrer wirklich extrem entspannt. Ich habe auf den gesamten 5000 Kilometern, die wir gefahren sind, ungefähr zweimal jemanden hupen hören. Sogar der Herr K. hat sich zurückgehalten - es gab einfach fast nie einen Anlass, außer vielleicht den kleinen Frühstückspäuschen auf der Kreuzung, wenn von allen vier Seiten Autos kamen und man sich dann mal so ganz langsam überlegte, wer denn jetzt mal fahren könnte.
LA Über das Autofahren in und um LA hatte ich schon diverse Schauergeschichten gehört - alles Unfug, wie ich jetzt weiß. Wer das Frankfurter Kreuz ohne Herzinfarkt bewältigt, der kommt auch auf den Highways rund um und in LA locker klar, und Downtown sowieso. Allerdings muss man sagen, dass in Los Angeles der Fahrstil gelegentlich ansatzweise deutsches Aggressivitätslevel erreicht, was anderswo in Kalifornien wirklich undenkbar ist.
Beschilderung Der amerikanische Autofahrer wird im allgemeinen sehr gut mit Informationen versorgt, die Beschilderung ist weitgehend hilfreich und funktioniert bestens. Einzige Ausnahme: die Highway- bzw. Freeway-Nummern können sich ändern, ohne dass einem das vorher so richtig klar ist. Da ist man z.b. eigentlich auf der 101, aber dann wieder auf der 1, ohne dass man irgendwas getan hätte außer geradeaus fahren. Und manchmal ist eine Straße auch gleichzeitig 1 und 101. Wir sind dadurch schon mal sozusagen bis ans Ende der Welt gefahren, wo die Straße wirklich zu Ende war und völlig unklar, wie wir wieder in die Zivilisation finden.



Baustellen und so. Auch hier wird der Autofahrer ziemlich betüddelt. Alles ist mit Schildern gepflastert, überall stehen Leute mit Fähnchen an den Baustellen und winken einen dort entlang, wo man sonst sowieso langfahren würde, weil es nirgends anders lang geht. Im Lassen Volcanic Park wurde bei einspuriger Verkehrsführung sogar ein sogenannter "Pilot Car" den an der Ampel wartenden Autos vorausgeschickt und man schlängelte sich dann sozusagen im Konvoi durch eine absolut nicht irgendwie gefährliche oder auch nur besondere Baustelle
SUVs und RVsFast schon legendär sind ja die amerikanischen Autos. SUVs und Pickups beherrschen das Straßenbild vor allem außerhalb der Großstädte. Wenn man sieht, wie viele Leute wohnen, allerdings auch verständlich. Bei der Fahrt durch ländliche Gebiete sieht man nur an den an der Straße aufgestellten Briefkästen, dass am Ende der Dirt Road, irgendwo außer Sichtweite hinter den sieben Bergen, wohl doch noch Leute wohnen. Da wäre man mit einem normalen Pkw schnell aufgeschmissen, das sehe ich ein.
Was ich nicht einsehe, ist der Sinn hinter den monströs RVs, die überall zu sehen sind, busgroße Teil, die dann noch einen Geländewagen hinter sich herziehen, oder ihn gleich in der eingebauten Garage mitnehmen. (Auf dem Foto unten waren wir leider zu spät dran, um noch aufs Bild zu bekommen, wie der Jeep ins Heck hineinfährt, man sieht nur noch, wie die Ladeklappe geschlossen wird)



Was es aber auch gibt, sind uralte Büchsen, die in D wohl wohl entweder schon lange auf dem Schrottplatz gelandet oder aber in den Händen eines überbezahlten Zahnarztes zu einem Museumsstück aufpoliert worden wären. Hier aber tun sie offenbar seit Jahrzehnten ihren Dienst, und keinen TÜV kratzt es. Zwei Beispiele: Ein graues Mäuschen:



und ein Patriot:



Parkplätze USA ist ja extrem autofreundlich - was einerseits ein bisschen pervers ist, andererseits mir mit dem lahmenden Hinterlauf viele Highlights in den Nationalparks überhaupt erst zugänglich gemacht hat. Da will ich wirklich nicht meckern, auch wenn z.B. Yosemite streckenweise wirklich überzivilisiert wirkt. All das führt dazu, dass eine Parkplatzpolitik, in der z.B. man nicht jederzeit überall direkt vor der Tür parken kann, man eine Parkuhr benutzen oder einmal um den Block fahren muss, fast als Menschenrechtsverletzung gewertet wird. So jedenfalls die Kommentare im Lonely Planet zu den Parkmöglichkeiten in einigen Städtchen, durch die wir gekommen sind.

Wunderbare Warenwelt - Part II

Saturday, November 7. 2009
Irgendwie scheint mich das Thema "Hochzeit" gerade zu verfolgen.

Heute waren wir in der Innenstadt, um ein Willkommensgeschenk für den Nachwuchs eines Freunds von Herrn K. zu kaufen, da kamen wir an einem Laden vorbei, den ich noch nicht kannte. Da wir recht schnell fündig geworden waren, was das Baby-Mitbringsel betraf, konnten wir uns schnell einigen, mal in diesen Idee - Creativmarkt zu schauen. Schnell zeigte sich, dass der Laden ein ähnliches Angebot wie Das Depot oder andere Hinstellerchen-Gelangweilte-Hausfrauen-Hobby-Laden hat, also nichts, was mich näher interessiert.
Einige wirklich unglaubliche Dinge fesselten aber die Blicke unwiderstehlich, so z.B. das Regal mit dem Hochzeitszubehör. Motiv-Toilettenpapier hatten sie zwar keines, aber dafür Brautpaarfiguren in allen Größen, um sie auf die Hochzeitstorte zu stellen. Und ganz politisch korrekt: auch schwule und lesbische Brautpaare konnten da finden, was das Herz begehrt. ;-)



(Qualität ist leider wegen Handy-Kamera nicht so dolle)

Wunderbare Warenwelt

Sunday, November 1. 2009
Bevor ich mit dem USA-Geblogge anfange, hier noch eine Perle der deutschen Warenwelt:
Hochzeitsklopapier!



Da scheidet sich die Spreu vom Weizen, was eine echt bis in letzte durchorganisierte Hochzeitsfeier angeht.
Telefonkonferenzen für den Gäste-Konvoi oder Herzchentaschentücher für die schluchzenden Trauzeugen sind doch dagegen noch gar nix, oder?

Zwei Kröten

Saturday, October 31. 2009
Da ich noch nicht so weit bin mit den gehaltvolleren Postings, hier ein Krötengruß aus Ungarn:


gefunden über das lustigste ungarische Tier-Blog, das ich kenne: Cukisag

Schnöselkaffee

Thursday, October 1. 2009
Dieser Mann ist ein Schnösel:



Und wisst ihr auch, warum?

Weil er eine Schnöseltasse hat!



Nein, es ist kein tieferer[1] Sinn hinter diesem Artikel - aber so geht's wenn man eine Handykamera hat und dann unvorsichtigerweise gesagt hat "Ich blogg das!"

[1] Eigentlich ging's nur darum, was passiert, wenn man 7 Monate in einem Projekt ist und permanent mit den Damen von der Kaffeebar schäkert, wenn man seinen Cafe Crema kauft. Tja, sie schenken einem eine handkonfigurierte und parametrisierte Tasse - das hat's noch nie gegeben!

Gestern in der S-Bahn-Unterführung

Wednesday, September 9. 2009
... wurde ich von einem jungschen Typen ähhmmm... mediterranen Geblüts mit Flugblättern in der Hand angesprochen, der auf meine Brille deutete und meinte:
Ey, isst du hier, kannssu auch wieder gut gucken!

Bevor ich kapiert hatte, was er will, hatte ich seinen Zettel in der Hand - Werbung für einen TexMex-Bringdienst. Die Leute hinter mir quatschte er mit jeweils anderen Sprüchen an - einen jungen Mann mit
Ey, Alda, weissu, kriextu viele geile Weiber ab, wenn du hier isst

Super - der hat das Konzept der Zeilgruppenansprache kapiert. An der Ausführung könnte man noch ein bisschen feilen, aber sonst: Respekt vor der Kreativität. Um mich herum grinsten auch alle nachhaltig amüsiert. :-)

Rechtsdrehend

Tuesday, June 16. 2009
Wer jetzt an Aldi denkt, irrt gewaltig. In Xing entspann sich neulich in einem Forum zu einer so philosophischen Frage wie der Zahnpflege folgender entzückender Dialog, ausgehend von einer jungen Frau, die zu meinem Entsetzen von sich sagt, sie böte "Coaching" an (man beachte auch die inflationär verwendeten Ausrufezeichen):

Rechtsdrehende Elektrische Zahnbürste gesucht

Hallo, ich suche eine Firma deren elektrischen Zahnbürsten rechtsdrehend sind??!! Ich weiß das es eine geben soll.... ?!

Lieben Gruß
$Name


Die Antwort des dort diensttuenden Zahnarztes ist an Diplomatie kaum zu überbieten, meine Bewunderung:

Hallo Frau $Name,

warum suchen Sie eine rechtsdrehende?

Es gibt sehr gute von Oxxxx mit kleinem oszilliernedem (hin und her bewegendem) Kopf oder gute "Ultraschallzahnbürsten" z.B. von Pxxxx. Ich selber benutze die Sxxxx und bin sehr zufrieden.

Liebe Grüße,
$Name


Und jetzt bitte anschnallen, das Rauchen einstellen, Türen schließen selbsttätig, Vorsicht....

Hallo,
ich dachte mir schon das diese Frage kommt. Ich mag das nicht allzu lange erklären, weil es auch für mich schwer zu erklären ist. Das hat etwas mit Energie zu tun. Die rechtsdrehenden "Sachen" entsprechen den Menschen auf dieser Halbkugel der Erde besser. (Meine Meinung / Erfahrung)
Kennen Sie denn eine??

Lieben Gruß
$Vorname


Nein, das ist keine Satire.

Dank an dyfa für dieses kleine Juwel.

Braves Kind im Bergdorf

Wednesday, May 27. 2009


My authentic japanese name is

山村 Yamamura (mountain village) 直子 Naoko (obedient child)
.



Real japanese name generator


Und wie heißt du?
(gefunden über http://eeto.org/)

WTF?

Thursday, May 21. 2009


Must Have: Grammatik-Allergie?

Don't do - Liste

Monday, May 4. 2009


Sehr fein!

Gefunden bei Jürgen

Fehler

Monday, April 20. 2009
Sarkasmus oder Typo?



Jedenfalls lustig. ;-)

hier gefunden

Weisheit

Saturday, March 21. 2009
Wenn er schon keine Beziehung hat, verleiht ihm vielleicht seine neue Gefährtin die Weisheit zum Finden der richtigen Worte

Kleines Mädchen

Tuesday, March 17. 2009


Dank an Dorothee!

Erkan spricht

Monday, March 9. 2009
Hier ist er höchstpersönlich

Dachterrasse? Sehe ich echt nicht ein...

Sunday, March 8. 2009

Gefunden bei Immoscout