Rede und Antwort...

Wednesday, August 25. 2010

... zu allem, was ich zur beruflichen Neuorientierung weiß, denke, meine und empfehle: Expertenforum bei Monster
Von jetzt an bis in zwei Wochen. Kommt und fragt, ich freu mich drauf

Charly Cheffe hat bei Anschaffungen das letzte Wort...

Wednesday, July 28. 2010
....Betty Boss dafür die Hausarbeit am Bein. Oder andersrum? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat eine informative Studie herausgebracht nicht nur zu den "üblichen" Themen wie Geschlechterverteilung in Führungsrollen, Gehälter, Arbeitszeiten, sondern auch zu eher profanen Fragen wie "Wer putzt den kleinen Schreihälsen die Nase?" oder "Wer zieht die Winterreifen auf?".

Lest selbst nach im Führungskräfte-Monitor 2010

Meine Highlights:
  • In 4% aller Partnerschaften, bei denen die Frau im Beruf eine Führungsposition innehat, hat sie bei finanziellen Entscheidungen das letzte Wort. Ist der Mann in der Chef-Rolle, sind es 11%.

  • In ungefähr 30% aller Haushalte, in denen eine Frau in einer Führungsposition lebt, ist eine Haushaltshilfe angestellt, aber nur in 20% der Haushalte, in denen der Mann eine Führungsposition hat

Ernüchternd auch das Management-Summary (Auszug):
Auch die Hausarbeit verbleibt vornehmlich bei der Partnerin, während weibliche Führungskräfte sich zwar eher die Hausarbeit mit dem Partner teilen, aber im Schnitt mit 60 Prozent immer noch einen höheren Anteil übernehmen.
Die stillschweigende Erwartung, dass Frauen in der Partnerschaft die Verantwortung für die unbezahlte Haus- und Familienarbeit übernehmen, ist sicherlich mitentscheidend für die Tatsache, dass Frauen in Führungspositionen weit seltener als ihre männlichen Kollegen verheiratet sind und seltener Kinder haben.

Kaffeesatzleserei

Wednesday, July 21. 2010
Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sind in der Zukunft gefragt?
Die IT-Skills-Studie 2010 versucht eine Einschätzung.
Ich selbst halte ja wenig von solchen Prognosen - werde aber oft danach gefragt.
Die Antwort von mir als Coach: Es gibt keine Berufe mit Zukunft, nur Menschen mit Zukunft.
(Die Formulierung ist leider nicht von mir, sondern von Rüdiger Hesse -danke!)

And now: Köln

Monday, June 14. 2010
Kurze Meldung aus dem Off: Ich lebe noch, auch wenn der letzte Eintrag hier einen Monat her ist.

Am 24. bin ich in Köln zu Gast bei den Webgrrls und erzähle einiges zum Thema Selbstmarketing im Web.

Weil ich danach gefragt wurde: Selbstverständlich sind zu der Veranstaltung auch Männer willkommen.

Aus dem Wunschzettel der Unternehmen: Lieber Wolle, eher Milch oder doch mehr Fleisch?

Thursday, May 13. 2010
Ziemlich informative Studie zum Jobmarkt für Absolventen, die wissen wollen,
  • ob Papierbewerbungen noch immer lieber gesehen werden als welche per Mail
  • wie wahrscheinlich es ist, in ein Assessment-Center zu geraten
  • oder natürlich, was für Durchschnittseinstiegsgehälter gezahlt werden,
und noch vieles mehr. Man erfährt sogar, dass noch 17% der Unternehmen Cobol-Kenntnisse nachfragen - ich sags ja immer: Totgesagte leben länger. Hier lesen: Staufenbiel Jobtrends

Mit 45 Jahren...

Thursday, February 25. 2010
Gefunden in einer Jobbörsen-Übersicht:



Na, da wird's ja allerhöchste Zeit, dass ich den Rollator-Führerschein mache. ;-)
Die Crosswater-Systems-Seite ist im übrigen immer wieder einen Besuch wert. Wer einen neuen Job sucht und den klassischen Weg über Stellenanzeigen gehen will, findet hier Informationen zu Jobbörsen, die wirklich nicht jeder kennt. Designerisch keine Offenbarung, aber wirklich viele wertvolle Informatoinen - ich schaue da immer wieder hinein.

Noch'n Klavier

Wednesday, February 3. 2010
Die MMK-Personalberatung hat gefragt, und ich habe geantwortet - nachlesbar hier: Interview

Mitgemeint

Thursday, November 12. 2009
"Ihr seid natürlich mitgemeint" hört man immer wieder gerne, wenn es darum geht, ob es in Ordnung ist, wenn von Studenten oder von Mitarbeitern die Rede ist, während Männlein und Weiblein gemeint. Ich bin mir da unschlüssig - einerseits geht mir tatsächlich das "-innen"-Anhängen auf die Nerven, einerseits weil es umständlich ist, andererseits weils bemüht klingt. Andererseits aber weiß ich um die Kraft der Sprache und wie sie unser Denken beeinflusst.

So auch heute: Jahr um Jahr wird darüber geredet, warum Frauen im Job noch immer so selten so weit aufsteigen wie Männer, im Schnitt weniger verdienen, nichts studieren, was hinterher das Überleben sichert, oder wenn doch, dann spätestens beim ersten Kind in die Elternzeit verschwinden, warum sie überhaupt so vergleichsweise wenig präsent sind im Beruf.

Und dann lese ich sowas und weiß wieder, wie es kommt:



Unter der Überschrift "Benimmfalle Büro - Wie Sie unangenehme Situationen im Joballtag meistern" wird da folgendes zum Besten gegeben:

Treffen auf dem stillen Örtchen
Für viele eine unangenehme Situation: den eigenen Chef beim Toilettengang treffen.
Reichen Sie ihm ausnahmsweise nicht die Hand. Sollte er Ihnen seine geben, nehmen Sie sie an, falls Ihnen das nicht unangenehm ist.
Sofern die Waschräume in Ihrer Firma über abgetrennte Toilettenkabinen verfügen, reicht ein höfliches Zunicken. Heikel wird es, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen, sondern eines der Urinale benutzen müssen. Je nachdem, wie viele davon zur Verfügung stehen, lassen Sie idealer Weise einen Platz zwischen sich und Ihrem Chef frei, um weder zu viel Nähe, noch zu viel Distanz zu demonstrieren.


(nachlesbar hier: Stepstone

Alles klar. Urinale also. Soviel zum Thema "mitgemeint".
Ich benutze keine - also bin ich wohl diesmal nicht mitgemeint. Da steht zwar nicht "wie man als Mann unangenehme Situationen im Joballtag meistert" - aber genau das ist offenbar gemeint, denn Männer sind in den Köpfen vieler der Default im Job, wenn's um Karriere geht, ganz offenbar auch in dem dieses Journalisten.
Wenn in einem ähnlichen Text der fehlende Tampon vorkäme, würde der Artikel sicher Teil eines "Jobspecial: Frauen" sein - sind halt immer noch ein Sonderthema, Frauen im Job. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, die bei Nachfragen das verwundert-empörte "Aber natürlich darf es auch eine Frau sein" hervorrufen. Schlimm genug, dass man sich da überhaupt vergewissern muss.
Muss man sich da wirklich noch fragen, wieso bestimmte Geschlechterstereotypen sich so hartnäckig halten?

Warum nur muss ich an Simone de Beauvoir denken? Wie schön wäre es, ich könnte ihr von Herzen widersprechen.

And now to something completely different: Computerwoche Karriereratgeber

Thursday, November 12. 2009
Heute mal wieder ein Beitrag mit beruflichem Kontext:

Ab heute bin ich 2 Wochen lang bei der Computerwoche die "Kummerkastentante" für das Karriereforum.
Mit einer ähnlichen Aufgabe habe ich ja schon bei Monster Erfahrungen sammeln können, mal gespannt, wie es bei der CW ist und was für Fragen kommen. Meine Leser sind natürlich herzlich eingeladen, endlich zur Sprache zu bringen, was sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. ;-)

Worauf Personaler achten

Wednesday, September 2. 2009
Heute startet mal wieder ein Expertenforum bei Monster, das ich zu moderieren die Ehre habe.
Also los: Die Kummerkastentante beantwortet eure Fragen zur Psyche von Personalern. ;-)

Mitmachen bei der Erhebung für den MM-Gehaltsreport

Friday, June 26. 2009
Möglicherweise eine gute Idee - es wird noch Input gebraucht: Gehaltsreport von Manager Magazin und Xing

I did it again

Friday, May 29. 2009
Ich sach noch.... - und schon ist es wieder geschehen: Warum man kalte Pizza nicht mögen muss.

Dem Inschenjör...

Friday, May 1. 2009
Aufreger:
Ein Artikel in der Zeit zum Thema, wie der Arbeitsmarkt für Ingenieure denn heute so aussieht.

Nein, ich bin keine Vertreterin der Meinung, dass hier nun unbedingt IngenieurInnen oder Ingenieur/innen (oder Ingenienden?) hätte stehen müssen. Und das Thema "Mehr Frauen in naturwissenschaftliche und technische Berufe" sollte doch eigentlich auch langsam ausgelutscht sein, ich jedenfalls kann's bald nicht mehr hören, mal so unter uns.

Aber alle zehn Illustrationen in diesem Artikel zeigen wie selbstverständlich einen Mann - Frauen sind halt doch nicht "mitgemeint".
Da wundere ich mich gar nicht darüber, dass weiterhin das Bild des technischen Berufs männlich besetzt ist, nicht nur in den Augen von Eltern und Lehrern, die ein Mädel bewusst oder unbewusst in eine Richtung fördern oder nicht fördern, er- oder entmutigen, sondern natürlich auch und vor allem in den Köpfen der Mädels selbst, die dann lieber "etwas Weibliches" machen wollen. Wobei "weiblich" leider allzuoft heißt: Mies bezahlt und ohne Aufstiegschancen.

MINT-Initiativen sind offenbar immer noch bitter nötig.

Wenn ich mehr Zeit hätte als ich habe, würde ich einen Leserbrief schreiben. Und mein Fazit: MINT-Kampagnen sind weiterhin bitter nötig.

Nicht nur am 20. März relevant: Equal Pay Day

Sunday, March 22. 2009


Einige interessante Hintergrundinformationen zum Equal Pay Day. Ich sag nur "bereinigte Lohnlücke" :-(

Zugriffszahlen vervierfacht

Thursday, January 29. 2009
Hätte ich mal eher draufgucken sollen: