Lobrede auf...

Saturday, September 4. 2010
...den Laudatio-Verlag. Oder naja, nicht so ganz. Aber eine Erwähnung ist er mir doch wert.
Und das kam so:

In Xing las ich neulich wieder mal eines der leider häufig anzutreffenden, nur schwach getarnten Werbepostings, diesmal eines Verlagsinhabers, der angab, jungen Autoren mit einer Checkliste behilflich sein zu wollen bei ihrer ersten Veröffentlichung.

Wer sich ein bisschen mit dem Buchmarkt beschäftigt hat, weiß, welche Nachtigall da durchs Gebüsch stolpert:

Ein Druckkostenzuschuss-Verlag, also ein Verlag, der nicht den Autor für sein Werk bezahlt, sondern den der Autor bezahlt, für unterschiedlich gutes Lektorat, Marketing und Vertrieb und ein wenig administrative Dinge.

Ich bin ja ein böses Weib und konnte mich mal wieder nicht beherrschen und schrieb nach einem Besuch der Website, auf der an exponierter Stelle folgendes steht:

Sie sind Autor oder wollen ein Buch schreiben? Der Laudatio Verlag unterstützt Sie dabei, Ihr eigenes Buch zu veröffenlichen. Angefangen von der professionellen Bearbeitung Ihres Manuskriptes (Lektorat) über eine individuelle und verkaufsfördernde Buchgestaltung bis hin zum überzeugenden Marktaufritt. Mit unserer persönliche Betreuung und unserem weitreichenden Know-How im Bereich Buchherstellung und Verlagswesen verfolgen wir dabei das Ziel, Ihre Buchpremiere zu einer „Lobesrede" (Laudatio) auf Sie als Autor und Ihr Werk werden zu lassen.


diese Replik:

Auweia, ein Druckkostenzuschussverlag. Und dann noch für ein professionelles Korrektorat werben, aber Tippfehler auf der Seite haben.

Nicht gut.


(Habt ihr die Fehler gefunden? Es sind immerhin drei in diesem kurzen Absatz.)

Ratet, was daraufhin passierte.

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Rede und Antwort...

Wednesday, August 25. 2010

... zu allem, was ich zur beruflichen Neuorientierung weiß, denke, meine und empfehle: Expertenforum bei Monster
Von jetzt an bis in zwei Wochen. Kommt und fragt, ich freu mich drauf

Psychobrabbel-Spam

Sunday, August 15. 2010
Und war war doch neulich wieder mal....

....eine Dame in Xing, die mich ganz offenbar nur deswegen als Kontakt hinzufügen wollte, um einen Vorwand zu haben, mir Werbung für ihre Seminare schicken zu dürfen.

Beim ersten Mal war ich mir noch nicht sicher, ob sie nicht vielleicht doch lernfähig ist und habe es mir freundlich verbeten, und sie hat Besserung gelobt.

Beim zweiten Mal hab ich mich nochmal beschwert (woher kommt nur dieser Langmut? Es muss das Alter sein...), etwas schärfer schon im Ton, aber wirklich nur ein klitzekleines bisschen.

Die Replik: Es wäre ja ein Kongress, sie würde nichts dran verdienen, und überhaupt würde das alles ganz, ganz toll dort.

Wer mich kennt, weiß, was ich geantwortet habe:

Dass auch Werbung für einen Kongress Werbung ist.
Dass auch Werbung, durch die nicht der Werbende, sondern andere verdienen, Werbung ist.
Dass auch Werbung für was gaaaaanz Tolles Werbung ist.

Und vor allem dass unverlangte Werbung Spam ist und eine Frechheit.

Ratet, wie die Reaktion darauf aussah?

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Sancta Simplicitas

Monday, June 21. 2010
Datenschutz ist ein echtes Thema, vielen ein Anliegen, auch mir. Die Zeitungen sind voll Artikeln dazu, die Blogs strotzen vor Anleitungen, wie man Facebook gegenüber maximale Diskretion halten kann. Über die Gesundheitskarte wird kontrovers diskutiert und nicht nur über die. Und dann… tja, dann schreiben Leute unter ihrem Realnamen, mit Ortsangabe und allem Pipapo in Xing Dinge wie das folgende:

Mein Vater hat Krebs, er hat letzte seine linke Niere entnommen bekommen, sowie am Harnleiter wurde ein Tumor rausgenommen. Es sieht aber so, dass er alles überstanden hat und keine weitere Nachbehandlung notwendig sind. Er hat eine sehr positive Einstellung, eigentlich passt alles, um wieder gesund werden.

Meine Mutter hat nun Angst, wirklich Angst, ihn zu verlieren, was ich auch nachvollziehen kann, aber noch ist es nicht soweit und er hat noch viele Jahre vor sich.


Ja, das würde ich mir wünschen, wenn ich gerade mit so einer schweren Krankheit kämpfe, dass jemand auch noch ungefragt meinen Gesundheitszustand in ein Internet-Forum postet, völlig ohne jedes Gefühl für Diskretion.

Ich habe die Dame dann auch mal darauf angesprochen, und ratet, wie die Reaktion war? Sie müsse ja auch "Druck ablassen" und überhaupt, wo bliebe denn da die Offenheit im Umgang mit der Krankheit etc. Und natürlich, ich wurde blöde angemacht, was ich mir denn überhaupt anmaßen würde.

Gut, es war vielleicht zu naiv gedacht, so einen Hinweis direkt dort zu geben, wo die Person mit den privaten Infos auch hausieren gegangen ist.

Heute ein ähnlicher Fall, da schreibt jemand:
[..] da ich derzeit noch einen fast 77-jährigen Schwiegervater betreue und meine Mutter eine Chemo-Therapie wegen Brustkrebs bekommt und ich Ihr beistehen möchte,[..]


Diesmal war ich klüger und habe eine private Nachricht geschrieben. Die Antwort? Na ratet mal.
ist gesundheitliches Befinden denn in irgendeiner Form ein Problem?
Ich halte es für menschlich und es geht hier schließlich nicht um Aids, Demenz oder ähnliche Krankheiten, sondern um eine Krankheit die viele Frauen betrifft.
Wenn man über menschliche Dinge nicht offen sprechen kann, ist man fernab der Realität.


Klar, die liebe Menschlichkeit. Dafür kann man schon mal darüber hinwegsehen, dass jeder selbst entscheiden können sollte, was er in der Öffentlichkeit über sich preisgibt.

Manche Leute scheinen echt von allen guten Geistern verlassen. Da wird Naivität zur Tugend erhoben, sancta simplicitas. Aber JFK, Mutter Teresa und Gandhi als Vorbilder im Profil aufführen. :-( In einem Manual "How to Web 2.0" würde ich mich gar nicht trauen, so ein Beispiel aufzunehmen, weil ich befürchten würde, dass mir Realitätsferne vorgeworfen würde. Schließlich sind die Daten-Deppen doch alles Teenies, die sich in Facebook mit Sauf-Bildern diskreditieren, gelle?

Blick in die Zukunft...

Wednesday, June 16. 2010
Wieder mal eine nette Spielerei: bei "In 20 years" kann man ein Foto altern lassen. Ich hab's ausprobiert :-)
Das zugrundeliegende Bild ist ca. 10 Jahre alt - und was daraus entstanden ist, sieht doch gar nicht so anders aus, oder?
Das fanden im übrigen auch alle die, mit denen ich letztes Wochenende bei meinem Klassentreffen gesprochen habe - auch wenn das Abitur schon 25 Jahre her ist. Ich war mal wieder begeistert, nicht nur, weil es in der Tannenburg echt nett war, sondern weil ich wirklich immer wieder feststelle, dass wir offenbar nicht nur grauer und schwerer, sondern wirklich erwachsen geworden sind. Kann es das geben? Leute, mit denen ich damals niemals geredet hätte, weil sie ja uncool waren, zur Bundeswehr gingen, statt Zivildienst zu machen, unreif waren und Doko spielten und überhaupt - mit denen ist heute alles total entspannt und relaxt. (Und das geht nicht nur von meiner Seite aus)
Bei denen ich mich damals gut verstanden hab, bei denen ist es auch heute nicht anders.

Wortathleten

Wednesday, May 12. 2010
...aus xing:



Sicher eine sehr gefragte Ausbildung ;-)

In einer bestimmten Diskussionsgruppe ist es erwünscht, seine Postings in deutscher und in englischer Sprache zu verfassen - mit dem klaren Angebot der Moderatorin, mit Übersetzungen behilflich zu sein, falls man seine eigenen Sprachkenntnisse nicht für gut genug hält. Der eine oder die andere hält das aber nicht für nötig, sondern formuliert frisch von der Leber weg.
Ratet: Was mag wohl hierzu der deutsche Originaltext sein?


Why should not I guess Mrs. D.? Of course, and it is no lie. In the individual interviews, of course, always comes out why people have absences or gaps in the CV. comes out then that any consultant to the absences have become such leave out in the CV.


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Falls jemand noch ne Laptoptasche braucht...

Wednesday, March 31. 2010


...hier gibt's 2 zu gewinnen.

Taschenblog

Nein, sie ist nicht rosa und man muss auch nicht das Geburtsdatum seiner Urgroßmutter angeben, wenn man an der Verlosung teilnehmen will. Sondern nur kommentieren oder Trackback setzen (ja!). Und die Bloggerin ist ne Bekannte von mir.

So. Und nun Bedtime.

Bug in den Xing-Referenzen

Saturday, January 30. 2010
In der 'Referenzen-Funktion bei Xing gibts einen Bug:

Ich kann der Schöpferin der entzückenden Amphibien, die mein Buch bevölkern, keine Referenz für ihr Werk geben, denn diese ihre Tätigkeit als Illustratorin stand noch nicht als berufliche Station in ihrem Profil, als die Referenzen-Funktion eingeführt wurde. So jedenfalls die Auskunft des Xing-Support, als ich den Fehler gemeldet habe.

In einem Beitrag im offiziellen Xing-Blog, in dem es um Verbesserungen an der Referenzen-Funktion geht, habe ich diesen doch nicht ganz unerheblichen Fehler in einem Kommentar erwähnt und gefragt, wann Abhilfe geschaffen wird. Drei Tage hat es gedauert, bis der Kommentar freigeschaltet wurde, und seither ist nichts weiter zu lesen.

Ob da noch was kommt? Wer mitgucken will: An additional App and improvements to XING References

Säen und Ernten

Thursday, January 28. 2010
Ich gebe es zu, auch ich bin ihm anheimgefallen: dem Farmville-Virus. Farmville ist ein in Facebook verfügbares Spiel, das gerade einen gewissen Hype durchlebt, ähnlich wie vor einer Weile Second Life und noch früher die Sims.

Seit ein paar Tagen pflanze und säe, ackere und mähe ich, was das Zeug hält, zusätzlich natürlich zum Abernten von verschiedensten Bäumen und dem Melken von Kühen. Von Pinguinen bekommt man übrigens Eiswürfel und von Ferkeln Trüffel - Farmville ist ein friedvolles Spiel, Schlachten kommt da nicht vor.

Warum befasst sich eine erwachsene Frau mit sowas? Ich kann nur von mir ausgehen:

  • ich bin neugierig und ausprobieren tu ich fast alles mal, was so durch das digitale Dorf getrieben wird

  • es hat was Meditatives, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen - ähnlich wie ins Bullauge einer laufenden Waschmaschine zu schauen ;-))

  • Farmville ist friedlich, Kooperation mit den Nachbarn und Grosszügigkeit beim Verteilen von Gastgeschenken wird belohnt

  • einige Viecherl sind ganz goldig anzusehen. Ein Beispiel für lustige Gimmicks ist der Bulle auf diesem Bild, der, wenn man gerade nicht hinguckt, die nächstbeste Kuh bespringt. ;-)




Aber natürlich gibt's auch massive Nachteile
  • Vor allen anderen natürlich, dass es ein massiver Zeitfresser ist

  • Es wird auch auf die Dauer nicht nur ein bisschen eintönig - immer Geschenke tauschen und ander Leuts Felder düngen... ist nicht gerade die intellektuelle Herausforderung

  • und das Programm frisst massiv Speicher, hab ich das Gefühl


Für mich Grund genug, dem bald ein Ende zu setzen - mein Meilenstein wird sein, wenn mir endlich mal eine Schildkröte zuläuft. Die behalte ich dann, pflüge meine Felder um und verkaufe meine Tiere. Mal sehen, was dann passiert. Zeigt dann die Kröte Hospitalismus-Symptome? Überwuchert alles mit Unkraut? Ich glaube, das haben noch nicht so viele der 70 Millionen User versucht.

Echte Geeks

Sunday, January 10. 2010
Hmmm, dass ich viele echte Geeks unter meinen Kontakten habe, wusste ich ja, aber ihm hätte ich es nicht zugetraut.
Jedenfalls nicht soooo:



Irgendwer sollte mal Xing Bescheid sagen. ;-)

Warum das alles?

Wednesday, December 2. 2009
Soo, da wollen wir doch mal endlich das Stöckchen apportieren. Dyfa hatte gefragt:

Warum bloggst Du?
Ich war so begeistert von einem Artikel in den dyfustifications (ja, wie könnte es anders sein), dass ich dachte, "Das will ich auch!" Denn auch mir fallen oft Skurrilitäten auf, die ich gerne in die Welt hinausposaunen möchte, über den üblichen Kreis realweltlicher und virtueller Bekannter hinaus. Und ich hatte auch mal überlegt, dass ich es ganz gut als PR-Instrument für meine Coaching-Tätigkeit nutzen könnte, aber da bin ich häufig zu wenig kreativ und so kündige ich hier hauptsächlich meine Veranstaltungen an oder wenn mal wieder was in der Presse über mch zu lesen ist (doch, ab und zu kommt's vor ;-))

Seit wann bloggst Du?
Seit September 2005. Ui, schon über 4 Jahre.

Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Keine Ahnung, das frag ich gerade mal meine Leser: Warum lest ihr das hier?
(Vermutung: einige Freunde und Bekannte einfach deshalb, weil ich mit Mails so im Hintertreffen bin, dass das die einzige Chance ist, zu erfahren, ob ich noch lebe)

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Das weiß ich nicht - mein Awstats sagt mir zwar sehr viel, aber das nicht. Oder kenn ich das Feature nur nicht?

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Natürlich alle. ;-) Aber ich bin selbst schuld, ich habe am Anfang regelmässiger gebloggt und dadurch auch mehr Leser und Kommentatoren gehabt - jetzt nehme ich mir seltener die Zeit und daher sind die Zugriffe etwas zurückgegangen gegenüber den ersten beiden Jahren.

Dein aktuelles Lieblingsblog?
Fällt mir schwer, das zu beantworten. Lustige Tiere schaue ich mit wachsener Begeisterung an, z.B. das hier: ICHC

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Awkward Family Photos

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Keine Ahnung? Zeigt der Google Reader das an? Zu viele, um sie von Hand zu zählen, sind es jedenfalls.

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
  • An Michael in Osaka, weil das vielleicht seine Schreibblockade löst.

  • An Trillian, weil ich mir sicher bin, dass sie einiges Interessante zu berichten weiß

  • An Andy, weil von ihm schon lange nichts mehr zu lesen war, auch wenn er eine gute Entschuldigung dafür zu haben scheint. ;-)

  • An Peter - weil er fast nur die Straße runter wohnt.

  • An einen fränkischen (nicht nur, aber auch) Gastwirt, weil ich leider keine Zeit haben werde, am nächsten Wochenende dabei zu sein.

Live und in Farbe

Monday, November 16. 2009
Achtung, Flash.



Gefunden hier: Personalize Media

And now to something completely different: Computerwoche Karriereratgeber

Thursday, November 12. 2009
Heute mal wieder ein Beitrag mit beruflichem Kontext:

Ab heute bin ich 2 Wochen lang bei der Computerwoche die "Kummerkastentante" für das Karriereforum.
Mit einer ähnlichen Aufgabe habe ich ja schon bei Monster Erfahrungen sammeln können, mal gespannt, wie es bei der CW ist und was für Fragen kommen. Meine Leser sind natürlich herzlich eingeladen, endlich zur Sprache zu bringen, was sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. ;-)

Zwei Kröten

Saturday, October 31. 2009
Da ich noch nicht so weit bin mit den gehaltvolleren Postings, hier ein Krötengruß aus Ungarn:


gefunden über das lustigste ungarische Tier-Blog, das ich kenne: Cukisag

Pasta-Banause

Thursday, October 8. 2009
Ich fürchte, ich bin ein Pasta-Banause. Durch die Blogosphäre flog die letzten Tag ein Stöckchen zum Thema Pasta - bei Nik habe ich es mal aufgehoben:

  1. Welche Pastavariante magst du am liebsten?
    Das ist der Grund, warum ich den Titel gewählt habe: ich oute mich als Banause, denn für mich unterscheidet sich bei Pasta eigentlich nur die Form. Schmecken tut's gleich - oder bin ich da einfach nur unsensibel. Ich mag besonders gerne Farfalle, wegen der Form, und Spaghetti, wenn ich kein helles Oberteil anhabe. ;-)

  2. Und welche Sauce oder Zubereitungsart?
    Die gute alte Bolognese-Sauce mit Parmesan. Ein schönes Pesto Genovese. Was mit Gorgonzola. Oder mit Lachs. Eine Lasagne hat auch was.


Auch ich lasse das Stöckchen einfach mal so hier liegen, weil ich das Gefühl habe, sie sind etwas aus der Mode gekommen und nicht mehr so gut gelitten, wenn man sie den Leuten direkt in den Vorgarten wirft.